Adobe Photoshop Elements 12 verfügbar

PSE 12 CoverAdobe Photoshop Elements und Premiere Elements sind ab sofort in der Version 12 verfügbar. Unlängst hat Adobe die Elements-Produkte der Version 11 zu einem rabattiertem Preis angeboten, darüber habe ich auch berichtet. Die Vollversion von Photoshop Elements 12 gibt es derzeit für knapp 100 € und ein Upgrade für etwa 80 €. Erfahrungsgemäß werden die Preise noch etwas sinken, aber nicht wirklich viel. Von einem anstehendem Sonderangebot ist gegenwärtig leider nicht auszugehen, da Adobe dies in der Regel nur dann anbietet, wenn eine neue Version bereits ansteht. Eingehen möchte ich in diesem Artikel nur auf die neuen Funktionen in Photoshop Elements.

Nun aber zu den Neuerungen. Dazu gehören eine neue Tonwertkorrektur, die zwar automatisch aber auch lernfähig sein soll. So kann der Nutzer das Ergebnis selbstverständlich nachträglich ändern, woraus wiederum die Software lernen soll, um zukünftig die Automatiken dem individuellen Vorlieben des Nutzers genauer zu entsprechen. Ich – und wohl auch viele von euch – nutzen Automatik-Funktionen eher selten, sodass jedes Bild den eigenen persönlichen Stil erhält. Viele nutzen jedoch Presets z.B. in Lightroom. Wenn Adobe nun einen Mittelweg zwischen grober automatischer Anpassung und eine Anlehnung an bereits verwendete Stile verwendet, so finde ich diesen Ansatz durchaus interessant. Zumal ich mich immer öfter dabei ertappe, in Lightroom die automatischen Tonwerte zu benutzen um zu sehen, wie ein Bild technisch objektiver wird. Immer häufiger lehne ich meine spätere Bearbeitung an diesen automatischen Vorgaben an. Aber hier hat wohl jeder seine eigenen Methoden.

Weiterhin hat Adobe auch den Cloud-Dienst Revel eingebaut. Damit lassen sich relativ einfach Bilder die mit dem Smartphone erstellt wurden, in den Organizer in Elements anzeigen. Außerdem ergänzt Photoshop Elements 12 nun Bildteile die durch strecken oder auch beschnitt weggefallen sind. Mit dieser Rekonstruktion können auch Motive in einem Bild verschoben werden. Auch diese automatischen Funktionen werden immer besser und brauchbarer. Erst jüngst wurde in Lightroom in der Version 5.2 der Reparaturpinsel und die Automatikauswahl und Weichheit so überarbeitet, dass man unter Umständen viele manuelle Arbeit dadurch ersetzen kann. Wichtig ist, wie gut die Adobe-Algorithmen im Hintergrund arbeiten und hier hat sich in den letzten Jahren doch sehr viel getan. Wobei ich auch betonen muss, dass sich der Retuscheprofi nur selten auf diese Automatismen verlässt.

Selbstverständlich gibt es noch viele kleinere Neuheiten. So kann man nun endlich auch Jpeg-Bilder im RAW-Dialog bearbeiten und vieles mehr.

Eine andere Frage gibt dahingehend, wer eigentlich Photoshop Elements noch braucht?

Nachdem Photoshop nunmehr nur über die Adobe Creativ Cloud verfügbar ist und sich dagegen überwiegend sehr negativ geäußert wurde, ist es doch sehr erfreulich, dass man Lightroom und die Elements-Produkte noch durch Einmalzahlung kaufen kann. Außerdem wird für viele Fotografen Photoshop immer uninteressanter. Oft stellt Lightroom in 80 oder 90 Prozent der Fälle die passenden Tools zu Verfügung. Immer mehr greifen für die restlichen Fälle zu Produkten wie Pixelmator oder halt Photoshop Elements.

Wie siehst du Adobe’s gegenwärtige Produktpalette und welche Software nutzt du?

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