Fotografen-Bilder-Backup – Meine kabellose Lösung

_MG_1973Eines der wichtigsten Themen überhaupt, dass leider viel zu oft ignoriert wird und erst wenn es gebraucht wird, aber nicht vorhanden ist, ist das Desaster komplett. Die Rede ist vom Backup. Eine alte Regel besagt: „Daten die einmal vorhanden sind, gibt es gar nicht“. Andere meinen auch, dass Daten, die nur in einem Gebäude vorhanden sind, nicht wirklich existent sind. Wenn es nämlich mal brennt oder eine Wasserleitung die heimische IT besucht, sind auch diese Daten weg. Deshalb sieht bei vielen Profis – die Geld mit Ihren Bildern verdienen – die Backuplösung etwa wie folgt aus: Workstation + NAS + Cloud. Bei einigen ist diese Lösung in der Praxis jedoch vollkommen ungeeignet. Eine langsame Internetverbindung oder andere subjektive Gegebenheiten schließen das eine oder andere Medium aus. Nachdem ich jahrelang nur per USB-Kabel Daten hin und her geschoben habe, ist nun die Zeit für eine neue praktikablere und nicht allzu teure Backuplösung gekommen. Ich möchte euch gerne im Folgenden einige Dinge über allgemeine Backuplösungen erzählen und dann auf mein persönliches Setup eingehen. Ich benutze zwar OS X, aber viele der genannten Möglichkeiten lassen sich so oder ähnlich auch unter Windows oder Linux umsetzen.

Großes Update:
Ich habe mir nun doch zwei NAS gekauft und diese für die Bedürfnisse eines Fotografen eingerichtet. Einen ausführlichen Blogartikel dazu gibt es hier:
NAS für Fotografen – schnell und verschlüsselt

Mein Bildbearbeitungsplattform besteht aus einem Macbook und einem externen EIZO-Display. Ganze 256GB an 500 MB/Sek. SSD-Speicher stehen mir lokal zur Verfügung. So schnell die SSD auch sein mag, wenn sie voll ist, ist sie voll und das geht ganz schnell. Daher hatte ich bisher immer 2 x 2TB Western Digital USB 2.0 Festplatten benutzt. Funktioniert hat es gut, aber wenn man schon ein Notebook hat, möchte man auch mal an anderen Orten (Wohnzimmer, Garten…) Bilder bearbeiten. Klar, Lightroom 5 bietet nun auch Smart-Vorschauen an, mit denen sich Bilder rendern lassen, sodass sie auch angesehen und bearbeitet werden können, wenn diese nicht direkt verfügbar sind. Jedoch muss man diese dann zuvor auch gerendert haben, man muss Abstriche in der Qualität und Auflösung hinnehmen und man kann die Bilder nicht exportieren. Für mich stellt diese Option daher keine wirkliche Alternative in der Bildbearbeitung dar, ich sehe diese Funktion eher als „Notlösung“. Daher möchte ich gerne auf meine Bilder und Videos in bester Qualität und möglichst schnell zugreifen können. Ohne Kabel kommt also nur ein WLAN mit meinen Daten am anderen Ende in Betracht. Die Herkunft dieser Daten ist immer ein NAS (Network Attached Storage), also ein „netzgebundener Speicher“.

Wie mein konkretes Lightroom Katalog und Bilder Backup aussieht, habe ich HIER ausführlich beschrieben.

Allgemeines zum Netzwerkspeicher

NAS ist ein Synonym für alle lokalen zentralen Speichermöglichkeiten, die in einem Netzwerk eingebunden sind. Die Frage der Fragen ist aber, welches NAS das Beste ist. Auf diese Frage werdet ihr weder hier, noch irgendwo sonst eine Musterantwort finden. Vielmehr kommt es auf eure Bedürfnisse und euer Budget an. Am „besten“, aber auch am teuersten sind NAS-Systeme, die gute Software und sehr gute Leistungen bieten. Hier kann man alle erdenklichen Szenarien und RAID-Optionen konfigurieren. Die Folge ist natürlich auch ein Konfigurationsweg, der viele Tage oder auch Wochen in Anspruch nehmen kann. Außerdem sollte man nur Backuplösungen nutzen, die man auch zu 110 % vollständig technisch verstanden hat, denn sonst kann es auch hier zu Datenlecks kommen. Jeder muss sich also damit auseinandersetzen, der wirklich auf Nummer Sicher gehen will. Ich habe mich gegen ein übliches NAS entschieden, da ich ohnehin meist „langsames“ WLAN benutzen werde und noch 2 gute USB-Festplatten vorhanden sind. Wer sich hingegen ein NAS anschaffen möchte, dem lege ich den Hersteller Synology ans Herz. Ich habe in der Zeit meiner Recherche viel Gutes über Synologie gelesen und bin mir sicher, dass hier einige glücklich werden können. Eine kleine Übersicht gibt es hier. Ganz besonders die Synology DiskStation DS213+ bietet viel Power für etwa 300 €. Dazu kommen noch 2 Festplatten, wie z.B. die Western Digital WD30EFRX 3TB für etwa 130 €. Weitere NAS-Festplatten findest du hier.

Dazu noch ein guter Router, wenn noch nicht vorhanden. Ihr solltet darauf achten, dass dieser das 5 GHz-Netz beherrscht, da hier Daten schneller übertragen werden können und andere Netzwerke meistens nicht stören, aufgrund der anderen Frequenz (herkömmlich 2,4 GHz) die meistens genutzt wird. Gute Router sind hier z.B. der TP-Link TL-WDR4900 oder auch der Asus RT-AC66U, der schon jetzt den neuen und schnelleren 802.11ac Standard (1300 Mbit/s) nutzt. Also kommt ihr bei diesem schon sehr guten Setup, vorausgesetzt ihr habt bereits einen guten Router, mit etwa 560 € (NAS + 2 x HDD) davon. Diese Lösung war mit etwas zu teuer, zumal ich meine Festplatten hätte verkaufen müssen. Dazu kommt noch ein Stromverbrauch von etwa 13 Watt für den Router und 18 Watt für das NAS (etwa 31 Watt zusammen). Im übrigen ist es ratsam, auch wirkliche NAS-Festplatten zu nutzen, da diese weniger Wärme entwickeln und für den ständigen Betrieb entwickelt wurden. Gewöhnliche Festplatten erhöhen das Ausfallrisiko.

Die Apple Time Capsule

_MG_1967Nachdem ich von dieser Option nicht überzeugt war, obwohl sie durchaus ratsam ist, habe ich weiter recherchiert. Da ich ein Notebook aus dem Hause Apple benutze und davon gehört habe, dass Apple erst im Juni ein neues NAS vorgestellt hat, bin ich über die Apple Airport Time Capsule gestolpert. Etwa 280 € muss man für die aktuelle Time Capsule ME177Z/A mit 2 TB Speicher berappen. Von der 3 TB Version rate ich ab, da diese nur einen TB mehr Speicher hat, aber gleich 100 € mehr kostet — das lohnt sich nicht. Nach dem Lesen der ersten Rezensionen habe ich mal geprüft, ob die Time Capsule wirklich Preis-Leistungsmäßig so sehr überteuert ist, wie viele meinen. Das Apple-NAS ist natürlich nicht mit einem Synology NAS vergleichbar, aber nach den ersten Recherchen könnte es aber durchaus ausreichend sein. Der integrierte Router reicht für meine Zwecke, funkt im 2,4 GHz und 5 GHz Netz und unterstützt sogar schon den neuen 801.11ac Standard. 20 MB/Sek. sollen problemlos im WLAN möglich sein. Zudem kann ich über 100 USB Festplatten per Hub mit der Time Capsule verbinden. Auch über USB 2.0 sollen etwa 15 MB/Sek. möglich sein. Das dürfte für meinen Zweck reichen, dachte ich mir. Der Stromverbrauch liegt bei nur etwa 10 Watt. Die beiden externen USB Festplatten fahren sich zudem auch bei Nichtnutzung in den Standby-Betrieb. Insgesamt bot mir das Apple NAS das beste Preis-/ Leistungsverhältnis. Zwar muss ich etwas weniger Speed in Kauf nehmen, jedoch zahle ich bei der Anschaffung auch wesentlich weniger und die Betriebskosten sind sehr gering.

Meine neue Time Capsule 2013 – ME177Z/A steht mit den Festplatten in einem zentralen Raum. Befinde ich mich in diesem Raum, so habe ich volle 450 Mbit/s im 5 GHz Netz. Mein Arbeitsplatz ist eine Tür und eine Wand weiter. Hier erreiche ich noch etwa 150 bis 250 Mbit/s was immer noch etwa 15 MB/Sek. bedeutet. Und wenn ich in den nächsten Jahren irgendwann ein 802.11ac Endgerät haben werde, ist ein Kabel ohnehin obsolet.

_MG_1964Man mag es kaum glauben, aber kein Konkurrenzprodukt hat mir eine ähnliche Leistung zu diesem Preis geboten. Ich bin kein Apple-Fanboy, vielmehr hat mich mal wieder eine objektive Recherche dazu gebracht ein weiteres Apple-Produkt zu kaufen. Gerne hätte ich auch zu Asus, Synology oder AVM gegriffen, aber die boten mir nicht die gleiche Leistung zu einem ähnlichen Preis. Also habe ich mir die Apple Airport Time Capsule gekauft und bereue es auch kein bisschen. Die Time Capsule ist etwa so groß wie eine 1 Liter Milchtüte und nahezu lautlos.

Außerdem möchte ich auch gerne den Preis von etwa 280 € relativieren. Ein Router mit 802.11ac Funktion kostet etwa 100 €, eine 2 TB Festplatte etwa 80 €. Zieht man also diese 180 € von dem Preis der Time Capsule ab, so kostet das Apple-NAS als solches nur noch etwa 100 € und das ist – für die Leistung der Time Capsule – fantastisch!

Windows-Nutzer können auch eine Time Capsule benutzen, sollten jedoch ggf. auf Besonderheiten achten, die OS X bietet und Windows eben nicht. In den meisten Fällen gibt es hierzu Software von Drittherstellern, die durch einfaches googlen schnell gefunden ist.

Mein Setup

_MG_1969Insgesamt habe ich nun 4 Festplatten: 256 GB SSD, 2 x 2 TB externe USB Platten und die 2 TB in der Time Capsule. Ein NAS im RAID-Betrieb hätte mir ganz klar viel Arbeit gespart. Aber so musste ich selber ein wenig nachdenken und Zeit investieren, um meine perfekte Datenablage zu schaffen. Die Mac SSD von meinem Notebook und von einem weiteren Gerät wird natürlich per Time Machine auf die schnelle Time Capsule gesichert. Ein vollständiges erstes Backup dauert hier schon mal 12 Stunden über WLAN. Danach dauern die stündlichen Backups nur ca. 30 Sekunden und man bemerkt sie nicht mal. Natürlich voll verschlüsselt mit FileVault 2. Somit habe ich die erste Festplatte bereits gesichert.

Nun wird es etwas komplizierter. Meiner Bilder und Videos im NAS müssen nicht verschlüsselt werden. Diese Daten habe ich demnach einfach auf die Time Capsule kopiert. Lightroom kann ohne weiteres unglaublich schnell auf diese Bilder zugreifen. Ich merke also nicht, ob die Bilder lokal oder auf dem NAS sind, perfekt! Nun sind die Bilder aber nur ein einziges mal auf dem NAS vorhanden — das ist schlecht. Sie müssen mindestens ein zweites Mal lokal vorhanden sein. Hier kommt die erste externe Festplatte ins Spiel. Alle wichtigen Daten der Time Capsule werden demnach auch auf der externen HDD vorgehalten. Leider ist Apple’s Time Machine Software so simpel – wie auch beschränkt – sodass ich diese nicht weiter konfigurieren kann.

Backup-Software

Einer der aufwendigsten Abschnitte begann, nämlich die Suche nach einer guten Dritthersteller-Software. Nahezu alle bekannten Mac-Programme habe ich getestet. Windows-Nutzern kann ich hier leider keinen konkreten Tipp geben, aber schaut euch einfach mal Genie Timeline an, darauf bin ich mehrmals während meiner Recherchen gestoßen. Die ersten Tage habe ich Crashplan für die lokalen Backups missbraucht. Es war jedoch sehr langsam und irgendwann hat die Software das Backup-Ziel nicht mehr gefunden. Offensichtlich ist Crashplan noch etwas verbuggt und eine Backup-Software darf alles, aber sie darf keine Fehler haben und die Daten müssen immer verfügbar sein. Zudem legt Crashplan eigene Ordnerstrukturen an, sodass im Zweifel Daten nicht manuell wiederhergestellt werden können. iBackup ist auch eine bekannte Lösung auf Unix-rsync-Basis, ausprobiert habe ich es, gereicht hätte es vermutlich für meine Zwecke auch, aber irgendwie war es mir etwas zu spartanisch.

Das Tool meiner Wahl habe ich eigentlich schon seit Jahren auf meiner Festplatte gehabt: Carbon Copy Cloner. Bekannt war mir die Software zum Datenträger klonen. Wie viel mehr CCC aber kann, ist mir erst jetzt klar geworden. CCC kann alles, soviel schon mal vorweg. Quellen auswählen, Ziel auswählen und die richtigen Einstellungen wählen. Bei mir bestehen die richtigen Einstellungen daraus, ein Vollbackup zu machen und danach inkrementell zu sichern. Das Ganze kann ich dann per Zeitplan automatisieren. So springt mein Macbook jede zweite Nacht an, egal wo es ist, und sichert meine Daten und geht danach wieder schlafen. Alles ganz einfach konfigurierbar und ich bekomme es gar nicht mit. Daten, die auf der Time Capsule gelöscht werden – ob absichtlich oder auch nicht 😉 – werden beim nächsten Backup in den CCC-Archiv Ordner verschoben. So kann ich nicht nur Daten wiederherstellen, die derzeit auf dem Time Capsule sind, sondern auch solche, die dort bereits verschwunden waren. Wenn ich viele wichtige Daten neu auf die Time Capsule spiele, löse ich kurz das Backup manuell aus — sicher ist sicher! CCC sichert alles in der Ordnerstruktur der Quelle. So kann man auch ohne die Software Daten wiederherstellen und man ist unabhängiger. Außerdem arbeitet Carbon Copy Cloner sehr schnell. Zu berücksichtigen ist, dass alle Daten von der Time Capsule zwei mal über das WLAN müssen, um wieder auf die externe Festplatte an der Time Capsule zu landen. Eigentlich ein Netzwerk-Desaster. Aber dadurch, das zum einen Backups in der Regel nachts stattfinden und die Daten immer noch mit ca. 6 MB/Sek. gesichert werden, stört mich das nicht im geringsten. Klar, dauert das erste Backup ewig (etwa 3 Tage), aber es ist eben auch einmalig und danach dauert es oft nur wenige Minuten. Bislang läuft alles bestens und Fehlerfrei.

Nachtrag vom 04.04.2014:

Bei mir hat mittlerweile das Tool Sync Folders Pro als Backupsoftware Carbon Copy Cloner abgelöst. Da Carbon Copy Cloner relativ viel kostet und sich meiner Erfahrung nach nicht optimal mit OS X Mavericks versteht, habe ich mich auf die Suche nach einer Alternative gemacht. Von Sync Folders Pro gibt es auch in eine kostenlose light-Version zum testen und selbst die Vollversion kostet nur etwas 7 € – das ist bezahlbar. Das Tool bietet neben der Verzeichnissynchronisation auch einen Backup-Modus an und kann sich auch sonst als sehr nützlich erweisen. Dazu basiert es auf einer Datenbank die im Hintergrund mitläuft und gleicht 2 TB Daten mit vielen hunderttausenden Dateien innerhalb von wenigen Minuten ab und kopiert schnell. Zudem ist es einfach eingerichtet und es bietet sehr viele gute Zeitpläne an, um automatische Backups ohne zutun des Nutzer vorzunehmen.

 

Nachtrag vom 15.07.2014:

Nachdem CCC nicht ganz optimal war und nun auch Sync Folders Pro einige Mätzchen gemacht hat (im Backup-Modus den Quellordner verändert), habe ich nun eine neue gute Alternative entdeckt: Chronosync. Chronosync gibt es nur für den Mac, macht dort aber einen sehr guten Job und man kann unglaubliche viele Einstellungen vornehmen. Es kostet etwas 30 € – was nicht ganz günstig ist – aber das Programm ist es auch wert. Es ist durchdacht und ausgereift. Außerdem verfügt es über eine komplett deutsche Programmoberfläche, die verständlich und mit viel Mühe übersetzt wurde. Gleiches gilt für die gute deutschsprachige Hilfe. Bislang ist dies die Beste Alternative zu den o.g. Programmen mit einer sehr guten Zeitplanung. Goodsync habe ich in der Zwischenzeit auch mal kurz getestet, jedoch kommt dieses Programm mit einigen Ordner- und Dateinamen nicht klar, was etwas an 1998 erinnert.

 

Verschlüsselung

_MG_1970Auf der zweiten externen Festplatte habe ich nun noch Musik und anderen Kram. Eine Ablage sozusagen. Einige Daten darauf sind mir wichtig, andere weniger. Jedoch sollen alle Daten verschlüsselt sein. Ich lasse keine fremden Medien und Dokumente unverschlüsselt rumliegen. Auch hier bietet OS X wieder hervorragende Möglichkeiten. Windows-Nutzer sollten hierzu einfach Truecrypt nutzen, was der Mac Nutzer natürlich auch könnte. Ich bevorzuge jedoch die Apple eigene FileVault Verschlüsselung. Es können leider keine kompletten Festplatten an der Time Capsule verschlüsselt werden. Deshalb muss man Images erstellen, die aber auch einfach zu nutzen sind. Eine sehr gute Anleitung, wie man solche Images anlegt, gibt es hier. Wichtige ist, dass ihr hier das Image groß genug anlegt und ein Sparsebundle verwendet. So wird nur der belegte Speicher des Images auch wirklich auf der Festplatte geschrieben und das ganze Image wird in zahllose 8 MB Stücke unterteilt, was man natürlich nicht sehen kann. Erfreulich daran ist, dass nur die tatsächlichen Daten im Image gesichert werden, wenn man das Image im Carbon Copy Cloner hinzufügt. So bleibt die Datei klein, kann aber auch bei Bedarf groß werden. Werden in dem Image Daten verändert, so ändern sich immer nur die 8 MB großen Stücke des Images. So werden auch immer nur die veränderten Parts gesichert, was auch hier das Backup sehr beschleunigt. Ich selbst habe bei mir nun zwei Images angelegt. Eines, in dem sich wichtige Daten befinden, die ich nicht verlieren darf. In dem anderen sind Daten, deren Verlust widerruflich wäre, z.B. Daten von CDs oder DVDs, die ich ohnehin noch im Regal stehen habe oder jederzeit verfügbare Downloads. Und nun muss ich nur noch eines dieser Images – das mit den wichtigen Daten – mit Carbon Copy Cloner sichern. Auch dieses wird auf die erste externe Festplatte gesichert.

Zusammenfassung für lokales Backup

Ich bin mir sicher, dass sich das alles sehr kompliziert anhört. Aber wenn man sich einmal die Mühe bereitet und sich Gedanken über seine Daten und deren Sicherheit macht, wird man mit wenig Geld sehr viel erreichen können. Ich möchte meine Datenstruktur noch mal versuchen in wenigen Worten darzustellen.

Notebook 1: Daten (alles verschlüsselt)
Notebook 2:
 Daten (alles verschlüsselt)
Time Capsule (TC): Backup von Notebook 1 & 2 (verschlüsselt), Bilder & Videos (unverschlüsselt)
1. externe HDD an TC: Backup von Bilder & Videos und von Image 2 (verschlüsselt)
2. externe HDD an TC: Image 1 (unwichtige Daten), Image 2 (beide verschlüsselt)

Das ganze hat daher diese etwas verwurzelte Struktur, da ich den Festplattenplatz möglichst effektiv ausnutzen möchte, aber auch noch Platz nach oben habe. So sind auf jeder Festplatte auch noch einige hundert GB frei, um für die nächste Jahre gerüstet zu sein. Außerdem ist meine Datenanordnung sehr flexibel und alle wichtigen Daten sind mindestens zweimal auf unterschiedlichen Datenträgern vorhanden. Man sollte aber trotzdem noch regelmäßig händisch prüfen – z.B. durch Kontrolle der Ordnergrößen – ob auch alle Daten dort vorhanden sind, wo sie sein sollten. Soviel zu meiner lokalen Backuplösung für etwa 280 € mit der Apple Time Capsule.

Wenn das Haus brennt…

Meine ganze Backupstrategie wird sich buchstäblich in Rauch auflösen, wenn ein Super GAU eintreffen sollte. Brennt das Haus ab oder ergießen sich Liter weise Wasser über die Backuptechnik, sind die Daten wohl alle weg. Was weg ist, ist weg und kommt nicht wieder. Eine solche Katastrophe ist schlimm genug, aber auch noch alle Bilder und Videos zu verlieren, ist wohl der Ruin des Fotografen. Deshalb gibt es noch weitere Möglichkeiten, die Daten anderswo zu lagern. Off-Site Backup oder so ähnlich wird dies bezeichnet. Und hier gibt es die spannendsten Variationen. Umso pragmatischer, desto günstiger ist hier oft die Devise.

Das Großvater oder Auto-backup

So würde ich es bezeichnen. Man kopiert alle wichtigen Daten – etwa einmal im Monat – auf eine sehr große externe Festplatte und lagert diese im Auto (so lange die Garage nicht im Haus ist) oder bei Bekannten, z.B. den Großeltern und das ganze sollte auch noch verschlüsselt sein. So kann man im Fall der Fälle immer noch auf diese Daten, wenn auch nicht immer aktuell, zurückgreifen. Es ist die einfachste Möglichkeit Daten dezentral zu lagern. Ein Problem besteht natürlich dann, wenn das Haus während des Sicherungsvorgangs abfackelt. Die CDU würde das wohl als ein zu vernachlässigendes Restrisiko bezeichnen und die Grünen als inakzeptable Risikogröße 😉

Social Network

Hier ist nicht von Facebook & und Co. die Rede, sondern von einem Netzwerk unter Freunden. Hat z.B. ein guter Freund ein NAS mit freiem Speicher, so könntest du diesen nutzen und deine Daten über das Internet dorthin kopieren. Ebenso – als Gegenleistung – würdest du deinem Bekannten Speicher bei dir zur Verfügung stellen. Auch hier solltest du darauf achten, das dieser Freund kein WG-Bewohner oder Mitmieter deines Hauses ist. Dezentralisierung ist das Stichwort!

Die Wolke

Last but not least gibt es natürlich auch noch die Cloud. Hier tummeln sich viele Anbieter, die das Angebot sehr unüberschaubar machen. Einer der bekanntesten ist Crashplan. Crashplan bietet dem Fotografen für nur wenige Taler im Monat eine durchaus bezahlbare Leistung an, das sich „unlimited GB“ schimpft. Man kann hiermit alle Daten voll verschlüsselt in die Wolke laden. Das hört sich theoretisch unglaublich schön an. Und fast immer – wenn es zu schön ist, um wahr zu sein – gibt es einen Haken. Bei mir heißt dieser Haken 1 Mbit/s, denn genau so schnell ist die Upload-Bandbreite meines Internetanschlusses. Deswegen ist auch die oben genannte Methode für mich keine Option. Das heißt, wenn ich maximal 10,8 GB in 24 Stunden hochladen kann, nimmt das erste Backup etwa 278 Tage (3 TB) in Anspruch, so die Theorie. In der Praxis wird dies wohl über 1 Jahr dauern….no way!!! Keine Option für mich. Dazu hatte ich, wie bereits oben angemerkt, einen Datenfehler im lokalen Crashplan-Backup. Weder mein Vertrauen, noch meine Internetleitung würden ein solches Backup zulassen. Bei euch mag das etwas anders aussehen.

Off-Site Backup Zusammenfassung

Derzeit nutze ich noch kein dezentrales Backup, wobei mir dies aber immer wichtiger erscheint, umso länger ich mich mit dem Thema auseinandersetze. Derzeit sieht es wohl ganz danach aus, als würde ich mir eine weitere große externe Festplatte besorgen müssen und diese entsprechend extern lagern. Ich möchte aber noch mal betonen, dass man immer genau nachdenken sollte, bevor man sich für eine Lösung entscheidet. Oft gibt es Hürden, die eigentlich schon im Vorfeld bekannt sind, dem Nutzer aber nicht bewusst waren. Deswegen: lasst euch etwas Zeit bei der Planung!

Noch ein letzter Hinweis! Spielt bitte auch immer ein Wiederherstellungs-Szenario durch, um zu überprüfen, ob die gesicherten Daten auch wirklich für eine Wiederherstellung taugen. Nicht selten habe ich bei meinen Recherchen zu diesem Artikel lesen müssen, dass ausgeklügelte Backupstrategien nicht selten an dem wichtigsten Bestandteil scheitern, der Wiederherstellung.

Hat dir der Artikel gefallen? Welche Backuplösung nutzt du und was hältst du von meinem Setup? Zu kompliziert? Ich freue mich über jedes Kommentar!

Wenn dir der Artikel "Fotografen-Bilder-Backup – Meine kabellose Lösung" gefallen hat und du mich und meine Unabhängigkeit etwas unterstützen möchtest, würde ich mich über deinen Kommentar freuen und wenn du eine Kamera, ein Objektiv oder auch ein beliebiges anderes Produkt bei Amazon kaufen möchtest, kannst du dies zum unveränderten Kaufpreis HIER* bestellen. Vielen Dank!



59 Gedanken zu „Fotografen-Bilder-Backup – Meine kabellose Lösung

  1. Tolle Infos. Danke!
    Ich überlege nun meine externe Platte (auf der sind alle Bilddateien und mit dem Laptop ist sie immer dabei) durch ein verschlüsseltes Image verschlüssele. Ist hierdruch der Zugriff langsamer, als wenn ich die Daten unverschlüsselt von Lightroom öffnen lasse?

    • Bitteschön 😉

      Eine Verschlüsselung ist immer etwas langsamer. Meistens bemerkt man es jedoch kaum. Gerade bei Bildern macht sich die Verschlüsselung vermutlich gar nicht bemerkbar.

      Ich benutze ja nun ein NAS, auf dem meine Bilder lagern. Hier habe ich anstatt 30 MB/s nur noch ca. 13 MB/s und man bemerkt es in Lightroom quasi nicht.

  2. Hallo Alex,
    zuerst einmal vielen Dank für den schönen Artikel.

    Deine Entscheidung für die neue Time Capsule kann ich allerdings nicht so recht teilen.
    Du machst dir durch das fehlende Raid selber viel mehr Aufwand.

    Ich an deiner Stelle wirklich ein Synology NAS genommen und zwar entweder die DS411slim (nur 2,5″ Platten) oder wenn du mehr als 4TB bräuchtest eine DS213(j). Die j-Version oder normale würde sollten auch vollkommen ausreichen. Die Slim ist schön klein und Stromsparend, benötigt halt aber 2,5″ Festplatten, davon kann man dann aber auch 4 Stück in einem Raid5 oder Raid1+0 betreiben. Eine 1TB 2,5″ Platte bekommen man für knapp unter 60€. Eine gute 750gb Platte für ca. 43€. Man könnte da auch mit 3x 750gb anfangen und später super easy um eine vierte Platte oder größere Platten erweitern.

    Was den WLAN Router betrifft hätte ich dir den ASUS RT-N56U empfohlen. Der bieten zwar keinen AC Standard, schafft aber auch so bis zu 30 MB/s über das 5GHz Netz, wenn man im selben Raum ist. Ich habe ihn selber und komme bei mir immer auf mindestens 22 MB/s.

    Eine gute Sync/Backup-Software für Windows und Mac ist übrigens „GoodSync“. Es bieten wirklich alle Einstellungsmöglichkeiten wie include/exclude von Ordnern/Dateien, zeitgesteuerte Backups, Backup auf Cloud-Speichersysteme (Amazon Cloud Drive, S3, Google Docs, MS SkyDrive usw.). Aufgrund der Komplexität muss man sich mir dem Problem etwas beschäftigen, aber dann läuft es 1A. Ich nutze die Software um mein NAS auf externe Platten zu sichern.

    • Danke 😉

      Ein RAID hat leider nicht viel mit meine Lösung gemein. Wenn du im RAID Daten löschst, sind diese weg. Bei meiner Backuplösung sind diese nicht weg und werden archiviert. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Deswegen würde ich neben einem RAID immer noch ein Backup nutzen. Ein RAID schützt eigentlich nur vor Festplattenausfällen.

      Deshalb hätte mir eine NAS technisch nicht viel erleichtert. Bislang läuft es mit CCC wirklich gut.

      • Hallo Alex
        Was ich noch erwähnenswert finde ist, das die AppleLösung auch von einem Nicht-IT-Spezialisten bedient und am laufen gehalten werden kann! Ich hatte früher selbst auch eine NAS-Lösung im Einsatz war aber nach einer längeren Phase von zuverlässigen BackUps völlig überfordert als ein Problem auftauchte und ich nicht sofort mit der Browserbasierten Software zurecht kam. Als ich nach einem ersten längeren Reparaturversuch nicht zur gewünschten Lösung kam, entschloss ich mich kurzerhand dazu zwei TimeCapsule zu kaufen: eines bei mir im Studio und eines bei mir Zuhause. Das funktioniert nun zuverlässig und unkompliziert.

        Danke für Deinen ausführlichen Blog dazu!

        Chrstian

        • Hallo Christian,
          vollkommen korrekt. Zwar gibt es zwischen der Time Capsule und Time Machine auch immer mal wieder kleinere Fehler, jedoch ist diese Konstellation die zuverlässigste, die ich in den letzten 10 Jahren (inkl. Windows) hatte. Bei anderen Systemen gibt es durchaus häufiger Fehler und man muss viel mehr manuell konfigurieren.

          Danke auch!

          Gruß
          Alex

  3. Hallo Alex,

    Toller Beitrag.
    Habe eine ältere TimeCapsule mit vielen internen Einstellungen. Kann ich diese exportieren und auf die neue TimeCapsule übertragen?
    Danke.

    • Danke 😉

      Schau mal im AirPort Dienstprogramm im Menü unter Ablage → Konfigurationsdatei importieren/ exportieren nach, darüber sollte es gehen.

      • Ja, das hat gut geklappt. DIe neue TimeCapsule 2TB läuft mit den vorherigen Einstellungen. Auf iPadBlog.de plane ich ANfang April 2014 auch ein Video einzustellen.

  4. Sehr ausführlicher Beitrag. Habe jetzt nur alles überflogen aber ich kann gerade auch Backups an einem anderen Ort nur empfehlen. Zumindest meine Fotos sichere ich alle paar Wochen auf einer externen Platte an einem anderen Ort. Kostet zwar Zeit lässt einen aber gut schlafen 😉

  5. Hey,
    schöner Artikel der sich gut Lesen lässt. Bin durch deine Amazon Bewertung darauf aufmerksam geworden.

    Ich habe mir auch lange Gedanken darüber gemacht wie ich das ganze angehen werde. Ich hab ebenfalls ein MacBook Retina mit 256GB SSD Speicher und eine externe Festplatte mir Bildern der vergangenen Jahre und noch ein paar andere größere Dinge die ich selten benötige und kein Platz auf der SSD hatten. Die aktuellen Bilder befinden sich auf der SSD Dokumente ebenfalls. Musik auch, wobei ich hauptsächlich iTunes Match benutze.

    Ich habe mich nun für eine ähnliche herangehensweise entschieden wie Sie. Die TC dient als Router und Backup Lösung. Angeschlossen die angesprochene externe Festplatte.

    TimeMachine erstellt automatisch von der SSD und der externen Platte ein Backup auf die TC.

    Das ich alle Daten noch einmal an einem anderen Ort speichere, mache ich bis jetzt noch nicht. Werde ich aber in naher Zukunft machen. Da werde ich dann dein ersten Vorgang wählen. Alles auf eine große Platte und ab zu einem Freund.

    Viele Grüße
    Marcel

      • Danke 😉
        Eigentlich müsste ich den Artikel mal updaten. Ich habe nun seit einigen Wochen die Backup Platte in der hinteren Mittelkonsole eines größeren KFZ platziert, auf der etwa alle 2 Wochen die Daten gesichert werden. Das klappt bisher sehr zuverlässig und die Platte ist wohl nur bei einem Totalschaden des Autos in Gefahr.

        Ich habe neben dem Retina MB den Eizo EV2335W-BK stehen, den ich mal für unglaubliche 150 € im Media Markt gekauft habe. Ist zwar kein High End-Display, macht aber sRGB ganz gut mit und passt somit gut zum Retina Macbook. Bin sehr zufrieden mit dem Display.

  6. Hey, hast dir ja richtig Mühe gegeben dir eine backup-lösung auszudenken. Ich habe den Artikel mal grob überflogen und will mal dazu Stellung nehmen. Auch ich habe mich vor einiger Zeit mit dem Thema Backup beschäftigt und leider nicht die 100%ige Lösung gefunden. Aber der Reihe nach:

    1.) Zuerst hatte ich in meinem Macbook Pro (7.1) eine 250GB Festplatte. Diese war natürlich recht schnell voll. Also habe ich Bilder und Videos auf eine externe Festplatte ausgelagert. Blöd wenn man nicht daheim ist (bin als Student oft in der Bibliothek, man glaubt es kaum) und ein bestimmtes Bild sucht, weil es gerade super unter einen Facebookkommentar passt. War damit also nicht zufrieden. Es musste also eine größere Festplatte her.
    2.) Jetzt hatte ich die 250GB HDD durch eine 750GB HDD ersetzt und hatte immer alles dabei. Dann eines Tages fiel mir mein Laptop vom Schließfachschrank in der Bibliothek auf harten Betonboden. Schreck-lass-nach es war zwar verkratzt aber die HDD lief! Ich Glücklicher! Noch im Schockzustand bestellte ich bei Amazon eine Time Capsule.
    3.) Jetzt hatte ich die Time Capsule bekommen und alles eingerichtet, da fiel mir auf, dass das MacBook ja nur Backups macht, wenn ich Zuhause bin 😀
    Wenn ich in der Bibliothek nun einen Text verfasse, das MacBook aber wieder vom Schrank fällt oder geklaut wird bevor ich Zuhause bin, ist der Text ja weg. Es musste also eine andere Lösung her. Um die TC über’s Internet anzuwählen hatte ich kein Bock mir ne statische IP zuzulegen oder gar die Möglichkeit immer eine schnelle Uploadgeschwindigkeit zu besitzen. Aus der Uni geht’s vllt noch, aber wie sieht’s aus, wenn du mal bei der Familie zu besuch bist? Tja! 🙂
    4.) Ich sah mich bei Clouddiensten um und fand Dropbox. Ein 100GB Abo abgeschlossen und immer fleißig alles synchronisiert. Videos gehen dann aber leider nicht mehr. Die hätten den Umfang des Speichers getoppt. Außerdem war das einmalige Hochladen aus der Bibliothek nervig. Hat 3 Tage gedauert. Von Zuhause aus hätte es wahrscheinlich Jahre gedauert 😀
    5.) Nach der Zeit bin ich von der Time Capsule wieder abgerückt, da sie mir schlichtweg zu laut war. Das stündliche Rattern der Festplatte nervte mich, da ich immer im selben Raum war wie die TC. Studentenzimmer halt. Ich versuchte im Terminal den Takt zu verändern. 24 stündige Backups waren für mich auch in Ordnung. Bin selten mit meinem Rechner produktiv ;-). Aber nun gut, klappte nicht so. Schade. Ich habe dann die Time Capsule als W-LAN Router bei meiner Mutter installiert und nur noch Dropbox genutzt. Ist auch klasse, da du vom iPhone auf deine Daten zugreifen kannst, auch wenn das weniger komfortabel ist als vom Rechner.
    6.) Dann irgendwann waren die 100GB voll und ich überlegte nun 200GB zu ordern, aber…. 170€? Mhhh, das war mir zu viel, zu mal dann im Juli noch die Sache mit der NSA aufkam, dass die alles mitlesen können. Ich wollte ehrlich gesagt wieder raus aus dem Internet 😀
    7.) Was tat ich? Ich habe mir eine gute, alte, schöne 2TB Festplatte von Western Digital zugelegt (My Passport) und schließe die nun 1x am Tag an und mache ein Backup. Gehe ich außer Haus befindet sich die Platte (wie mein Laptop) im Rucksack, so dass ich auch schon mal Backups auf einer Zugfahrt gemacht habe. Ich bin zurzeit damit sehr zufrieden. Mal sehen, wie in Zukunft mein Punkt 8.) aussehen wird. Irgendwann juckt es mich bestimmt wieder was anderes auszuprobieren. Aber bei einer Sache bin ich mir (fast) immer treu geblieben und das ist der von dir genannte Punkt, dass alles mindestens zwei Mal vorhanden sein muss. Etwas einfach nur so auf einer zweiten Festplatte auslagern bringt nichts. Geht die mal kaputt, sind die Sachen ja auch weg. Da hast du schon Recht.
    Mittlerweile habe ich eine 960GB SSD (von Crucial) in meinem MBP 7.1 und bin sehr zufrieden. Hätte mein MBP schon USB 3.0 würden die backups auch noch schneller gehen. Aber 2.0 reicht ja auch. Mir reichen zwei Datensätze. Einer auf dem Rechner und einer auf einer externen Platte. Dass Beide gleichzeitig kaputt gehen halte ich für zu unwahrscheinlich. Ein dritter Datensatz muss nicht erschaffen werden. Aber ich glaube dich richtig verstanden zu haben, dass du gerne zwei gleiche Backups haben möchtest, oder? Ich würde dir dazu folgendes raten: Kauf dir zwei Time Capsules und richte die so ein, dass sie sich mit den Backups abwechseln, so dass jede TC im zweistunden Takt angesprochen wird. Mal die eine, dann die andere. Geht eine TC kaputt, hast du noch alles auf der Zweiten. Das Einrichten geht sogar ohne Zusatzsoftware aus Time Maschine heraus.
    Wenn du dich wirklich auch noch vor Hausbrannt absichern möchtest, was ich für sehr utopisch halte, kannst du ja eine TC in einen feuerfesten Tresor stellen 🙂 Aber selbst wenn die beiden TCs abfackeln hast du ja alles auf der 1TB Flashplatte auf dem Rechner, den du ja immer im Rucksack dabei hast, wenn du das Haus verlässt. Könntest dir dann wieder eine neue TC kaufen und nach 12 Stunden hast du alles wieder drauf.
    Wenn ich einmal im viertel Jahr zu meiner Mutter fahre steht da auch noch meine alte TC. Dann macht der Rechner automatisch wieder ein Backup. 🙂 Aber ich halte das alles für zu abgefahren. Wenn alles auf dem Rechner ist und alles einmal gespiegelt wird (zb auf die Western Digital), dann hat man immer alles a.) dabei und b.) doppelt. Und dass zwei Sachen gleichzeitig kaputt gehen ist super super unwahrscheinlich.

    Vielleicht konnte ich dir ja helfen 😀 Viel Spaß noch bei der Suche nach dem richtigen Backup!

    So, wo klicke ich nun auf senden, ohne dass der ganze geschriebene Text vorher flöten geht? 😀

  7. Danke für die gut nachvollziehbare Erläuterung des Backup Konzeptes. Zum Thema externes Backup. Für den initialen Upload könnte man das Notebook mit der ext HD einmal an eine breitbandige Verbindung anschließen um die Daten hochzuladen. Das delta Upload sollte dann auch mit 1 MBit funktionieren… Und die Begrenzung auf 1 MBit wird ja hoffentlich auch irgendwann mal der Vergangenheit angehören…

    • Stimmt schon, aber leider bietet sich vielen nicht diese Möglichkeit, bzw. sie wäre mit relativ hohen Kosten verbunden. Und trotzdem würde der Upload von 30GB oder mehr schon einige Zeit in Anspruch nehmen. Ich gehe derzeit auch davon aus, dass ein Upload von mehr als 1MBit in absehbarer Zukunft nicht bezahlbar/ verfügbar sein wird, leider…

  8. Super Rezession! Herzlichen Dank dafür.

    Der Aufbau wäre exakt wie ich es auch brauchen würde.
    Wäre daher sehr dankbar für ein ausführliches Howto, wo Schritt-für-Schritt alles erklärt wird, so dass man auch als Laie das versteht und umsetzen kann. 😉

    Mein MBP 15″ Mid 2010 kann nur 802.11n, somit bräuchte ich diese neue TC nicht und der Formfaktor gefällt mir weniger als bei der alten TC.
    Daher die Frage – lohnt es sich dieses Produkt anstelle der „APPLE Time Capsule 2TB – MD032Z/A“ zu holen, die ich sehr günstig aktuell bekommen würde (169€ neu)?

    • Danke auch 😉

      Vieles habe ich schon erklärt. Wie man genau vorgeht, sollte man schon selber wissen, denn im Fall der Fälle, muss man ja auch seine Daten wieder finden. Wenn man das nicht kann, sollte man ggf. auf Lösungen wie Time Machine zurück greifen und dazu noch ein pauschales Onlinebackup wählen.

      Die neue TC ist komplett anders konstruiert und wesentlich besser und zuverlässiger als die Alte. Und Zuverlässigkeit ist mir immer wichtiger als das Geld, wenn es um Backups geht.

  9. Vielen Dank! Super Bericht! Alles perfekt zusammengefasst! Werde Deine Backupstrategie wohl übernehmen und die TC über Deinen Affiliate Link bestellen.

  10. Hallo Alex, danke für die Tipps.
    Ich kann über deinen Affiliate-Link aber nicht die aktuelle 2TB TC auswählen. Was mache ich falsch?

  11. Hey, Danke für deine Tipps!

    Wenn ich mir Deine Strategie anschaue, macht das durchaus Sinn. Aber eine Sache habe ich noch nicht ganz verstanden, bzw. ist noch etwas unklar. Du nutzt die TC um diverse HDDs und Notebooks zu sichern und machst dann ein „Generalbackup“ der kompletten TC via Sync Folders Pro?

    Frage: Kann denn eine Time Capsule auf extern angeschlossene Festplatten synchronisiert (gecloned/kopiert) werden? Ich dachte, es können nur extern angeschlossene Laufwerke mitgesichert werden.

    Denn ich würde gern meine Daten auf der TC lagern, also quasi als Serverlaufwerk und dann beizeiten ein Generalbackup durchführen. D.h. Time Machine Backup des Notebooks + TC auf eine externe 3TB WD Red sichern.

    Danke!

    • Du kannst alles mit allem synchronisieren/ „backuppen“. Egal wo sich welche Daten befinden, solang du nicht Time Machine verwendest, sondern z.B. Sync Folders Pro. Deswegen nutze ich dazu auch nicht TM, sondern eine externe Lösung.

      Das was du vorhast, kannst du mit jedem besserem Backuptool ohne weiteres so machen. Wenn du einen Mac hast, ist Sync Folders Pro schon eine ganz gute Lösung.

      • Mhmm.. also die verbaute Disk der TC kann über TimeMachine nicht gesichert werden, wohl aber über Sync Folders Pro. Sehr schade, ich habe gehofft drum herum zu kommen die Platte auszubauen und partitionieren zu müssen um auf dieser eine größenbeschränkte TM-Backup-Partition anzulegen, damit nicht die komplette Platte mit Backups belegt wird.

        Eine andere Sache, die vielleicht auch für Dich ganz interessant sein könnte, ist die Laufwerksfreigabe über einen iCloud-Account. Denn das Problem, das viele bemängeln – Die TC nicht mehr über DDNS freigeben zu können – hat sich damit zumindest im Rahmen einer reinen Mac-Nutzung erledigt.

        Am Mac die iCloud-Option „Zugriff auf meinen Mac“ aktivieren und im AirPort-Dienstprogramm „Daten über WAN freigeben“ und auch hier die icloud-ID eintragen. Wechselt man nun mit dem MacBook in ein anderes Netzwerk, taucht die TC wie gewohnt unter Freigaben auf und kann auch wie gewohnt als externes AirDrive-Laufwerk genutzt werden. Konnte dies auch über 3G verbinden, aber leider keinen Geschwindigkeitstest für Verbindung beim Datentransfer über iCloud machen.

        Nutzt man ein iPhone, ist die App: „FileExplorer“ sehr zu empfehlen und diie App: „Infuse2“ für das abspielen von applefremden-Videoformaten (allerdings muss die TC bei Infuse2 über Accounts freigegeben werden, mit Geräte- oder Laufwerkskennwörter läuft das nicht.)

        Nutzt man hingegen ein iPad empfiehlt sich die App: „Quick Explorer“. Damit hat man komfortablen Vollzugriff auf die TC (macht Sinn, wenn man sie als Fileserver nutzt) Auch Fotos, Musik und Datenverarbeitungen (Office) sind möglich.

        • Deinen ersten Absatz habe ich nicht ganz verstanden. Ausbauen und partitionieren wird nicht funktionieren.

          Das mit dem iCloud Account ist mir bekannt, ich habe sogar zwei eingerichtet. Apple halt… 😉

          Ich persönlich nutze die TC aber nicht für alle Daten. Oft macht es eine Dropbox etwas einfacher und besser.

        • Szenario: TC im Einsatz als reiner Netzwerkspeicher ohne Time Machine-Funktion.

          Daten sollen in unregelmäßigen Abständen auf eine weitere externe Festplatte (angeschlossen per USB an TC) per Time Machine gesichert werden.

          I.d.R kann man z.B. die lokale Macintosh HD und extern angeschlossenen Laufwerke, Verzeichnisse etc.per TimeMachine-Backup sichern und auch Verzeichnisse ausschließen, die nicht mitgesichert werden sollen.

          Ich würde also neben meiner Macintosh HD auch meine TimeCapsule (AirDisk verbaute Festplatte) backuppen wollen und zwar alles auf einer externen HD. Von Zeit zu Zeit.

          Ist dies mögl.? So wie ich dich verstanden habe, geht das nicht.

          Macintosh HD + TC (AirDisk Filserver) auf Ext. HDD per Time Machine sichern.

          So hätte ich das Problem des fehlenden Raid auf meiner TC ein wenig ausgeglichen und könnte im Falle eins TC-Crash Daten von der externen HDD zurückspielen.

        • Es werden per TimeMachine nur lokale Daten gesichert (Mac + externe HDD am Mac). Du kannst eine TC nicht per TimeMachine sichern. Sonst würde ich nicht Sync Folders Pro nutzen müssen 😉

        • Wieso sollte das Aubauen und Partitionieren nicht funktionieren? Das ging bisher problemlos, bis auf den Garantieverfall. Hat sich das mit der 2013er geändert?

        • Festplatte ausbauen, an einen Mac anschließen, partitionieren und wieder einbauen. Wenn du keine Garantie mehr hast, kannst du einfach eine bereits HFS+ partitionierte Platte einbauen um es zu testen. Sollte auch bei der 2013er recht einfach sein (ifixit.com)

        • Okay…würde ich aber nie machen…wenn dann würde ich einfach Images Anlegen und die Größe damit bestimmen 😉

        • Ja, das habe ich auch vor. Ein größenbeschränktes Sparsebundle erstellen und die TimeMachine dort hineinschreiben lassen. 😉

  12. Danke! Der Nebel lichtet sich! 😉

    Vielleicht könntest Du noch was zur Verbindungsgeschwindigkeit bzw. Alltagstauglichkeit der icloud-Freigabe des Laufwerks sagen. Konnte nur einen kurzen Test zur Konnektivität durchführen und meine, etwas von einer Geschwindigkeitsbeschränkung beim Zugriff auf das Laufwerk über icloud gelesen zu haben.

    Ich pendle mit dem Notebook oft zwischen Office und Home hin und her. Da wäre ein „nativer“ Zugriff mit entsprechender Geswchwindigkeit (Netzvoraussetzungen) natürlich super, befürchte aber, das Apple hier wieder künstlich ausbremst. Kannst du das bestätigen?

    • Ich habe iCloud zwar eingerichtet, aber noch nicht wirklich benutzt, daher kann ich dazu leider nichts sagen. Ich denke aber nicht, dass die Geschwindigkeit ohne Grund beschränkt wird.

  13. Hi, eine generelle Frage noch. Wie sieht es denn mit Abstürzen bzw. der Verfügbarkeit des internen Laufwerks im Alltag aus? Ein an die AirPort Extreme 5.Gen. angeschlossenes externes Laufwerk bspw. wird häufiger mal nicht gefunden.
    Dementsprechend gibt’s vereinzeln Fehlermeldungen und die HDD muss wieder manuell hinzugefügt werden oder es muss ein Neustart der Station erfolgen. Das liegt zumeist an den fehlenden Spindown-Einstellmöglichkeiten. Ich gehe also davon aus, dass die interne Platte sozusagen auf Klick intern gemountet wird. Hast du abweichende Erfahrungen gemacht?

  14. Hi,

    ich hatte meine ganzen Lightroom Bilder auf einem externen NAS das mit 1GBit mit meinem MacBook verbunden war. Auch wenn die Geschwindigkeit ok war, war sie nicht zu vergleichen mit Bildern die ich lokal liegen hatte. Gerade beim schnellen Bearbeiten großer Bildermengen war die Performance inakzeptabel (sortieren, Schnitt, ggf. leichte Anpassungen). Desw. bin ich auf ein externes Thunderbolt Raid umgestiegen – das fühlt sich wirklich wie lokal an.

    Du schreibst, dass man keinen Unterschied in Lightroom bemerkt ob es auf der Time Capsule liegt oder lokal. Und das ganze sogar über W-LAN. Das würde bedeuten, dass das Apple Gerät über WLAN AC mehr Leistung bringt als meine Konfig über Kabel 1GBit LAN und einem QNAP Raid 1.

    Ohne es tatsächlich gesehen bzw. genutzt zu haben, kann ich das nicht glauben.

    Kannst du das noch mal bestätigen? Welchen Durchsatz hast du genau über W-LAN wenn du viele kleine Dateien bewegst? Hast du das gemessen? Falls es Daten gibt würde mich auch der Durchsatz bei größeren Dateien interessieren.

    Vielen Dank und Grüße

    Dave

    • Die letzten 50GB Bilder habe ich immer lokal auf der SSD liegen. Deswegen nutze ich Lightroom mit Bildern von der TC nicht extrem häufig. Aber wenn ich sie nutze geht es relativ schnell. Wenn ich mehr Bilder von der TC brauche, dann rendere ich sie vorab 1:1 oder kopiere Sie auf die SSD. Habe ich ein Bild auf der TC aufgerufen und es wurde gerendert, so kann ich es genau so bearbeiten, als wäre es auf der SSD. Außerdem hat LR ohnehin die RAW-Daten von einem Bild in 1-2 Sekunden geladen und mehr Informationen braucht LR ja nicht 😉

      Ich bearbeite meine Bilder auch nicht 2 Sekunden , sondern eher 10-20 Minuten. Das heißt, wenn ich mit der TC 10 Bilder bearbeite, habe ich in 100 Minuten etwas 20 Sekunden verloren 😉

      Wenn du natürlich ständig auf die RAW-Daten von vielen Bilder zugreifst, gibt es keine Alternative zu einer SSD. Auch eine Thunderbolt 2 Raid ist hier um einiges langsamer als eine SSD.

      Wenn ich nun z.B. Timelapse-Aufnahmen bearbeite, habe ich diese immer auf der SSD oder kopiere sie dort hin. Selbst wenn ich mal 10GB alte Daten sehr schnell bearbeiten will, die ich auf der TC habe, weiß ich das 10 Minuten vorher und kopiere diese schnell auf die SSD.

      Zu der WLAN-Datenübertragungsrate: Kleine Daten überträgt LR bei mir nie. Wenn ich es halt im Finder mache, kommt man auch mal auf 200KB/s, das ist halt so 😉 Bei großen Daten auf locker 15MB/s

  15. Noch eine Frage: Nach Recherchen gibt es das Problem, dass man Lightroom immer den Ordner auf der Time Capsule neu angeben muss. Das TC share ist wohl nicht dauerhaft eingebunden, desw. gibt es hier Probleme und Lightroom benötigt das Share immer wieder neu.

    Hast du das Problem auch? Bzw. wie hast du es ggf. gelöst?

    Danke und Grüße

    Dave

    • Soweit ich weiß hat das nichts mit der TC zu tun, sondern generell mit NAS auf dem Mac. Bindet man ein Netzlaufwerk ein, ohne das Time Machine gerade läuft, so wird es unter „Name“ ins OS eingebunden. Wenn zur gleichen Zeit Time Machine darauf zugreift, und du das Netzlaufwerke einbindest, wird es „Name-1“ genannt und Lightroom, aber auch andere Programme finden es nicht mehr.

      Ich nutze seit eine ¾ Jahr das Tool SleepWatcher http://web-done.de/testbericht_review/graufilter-vergleich-test-haida-slim-vs-bw-f-pro-vs-nisi-nd1000-77mm-77/. Es muss zwar erstmal etwas aufwändiger eingerichtet werden, dafür läuft es dann aber ohne Probleme. Mit anderen Worten, die Laufwerke meiner TC werde immer – auch nach dem Ruhezustand – automatisch eingebunden, keine Probleme 😉

  16. Danke für den ausführlichen Bericht.
    Meine Festplatte ist jetzt mit zu vielen Fotos angefüllt und ich suche gerade nach einer Lösung, sie auszulagern. Deine Methode hört sich interessant an und ich werde mir das mal genauer anschauen.

    Grüße,
    rabirius.

  17. Pingback: Lightroom Katalog und Bilder Backup | Fotografie Blog web-done.de

  18. Hallo Alex,

    Du hast Da eigen sehr schönen Bericht verfasst und bezüglich Time Capsule waren dies auch genau meine Gedanken! Ich nutze auch eine TC als NAS für Lightroom, um dort von mehreren Rechnern zugreifen zu können und immer die gleich Datenbasis zu haben und mir das ewige Hin- und Herkopieren sparen zu können.Und ich muss auch sagen, die Zugriffsraten sind für mich mehr als ausreichend! ABER: ein Problem habe ich doch und dieses nervt mich doch kolossal: Die Platte der TC fährt nach dem Zugriff praktisch sofort in den Standby, sodass die Platte nur am Hoch- und Runterfahren ist! Zum einen ist es nervig, da man sehr oft beim erneuten Zugriff die hübsche Apple-Sanduhr bewundern muss, zum anderen könnte ich mir vorstellen, dass dies der Gesundheit der Platte auch äußerst abträglich ist. Ich habe nun krampfhaft nach Einstellmöglichkeiten dazu gesucht und auch mit Hilfe des Apple-Suports keine gefunden. Wenn Du zu diesem Thema nichts schreibst, kann ich dann davon ausgehen, dass dies bei Dir nicht so ist und meine TC eine Macke hat oder sollte Dich dieser Punkt wirklich nicht stören?

    Vielen Dank schon mal und viele Grüße,

    Tobias

    • Hallo,
      Danke 😉

      Gleiches „Problem“ habe ich hier auch. Deshalb fahre ich folgende Strategie:
      Will ich Bilder von einem alten Shooting nutzen, welches auf der TC lagert, ziehe ich mir die Daten einfach temporär auf den lokalen Computer. So muss ich zwar einige Minuten warten, habe dann aber extrem schnellen Zugriff auf die Daten. So lange ich die Daten nur auf den einen Rechner brauche und noch genug Speicher frei habe, belasse ich die Daten dort. Wenn nicht, schiebe ich sie wieder auf die TC. Das Verschieben dauert natürlich immer etwas Zeit, aber der reine Arbeitsaufwand beträgt etwa 10 Sekunden 😉

      Bei mir klappt das so ganz gut. Manchmal nervt es aber auch etwas, aber das muss man so wohl akzeptieren. Wenn ich nur kurz drei Bilder suche, dann kommt die TC aber auch nicht zur Ruhe und der Standby stört mich nicht.

      Einen kleinen Tipp habe ich aber noch. Einfach noch eine andere HDD an die TC anschließen. Diese sollte eben einen längeren Standby-Intervall haben, wenn sie überhaupt einen besitzt. Der Nachteil wäre aber auch, dass die Daten nicht ganz so schnell geschaufelt werden können als wenn die Daten direkt auf der TC liegen würden.

      Ich hoffe dir ein wenig weiter geholfen zu haben 😉

      Gruß
      Alex

      • Hallo Alex,

        Schade, ich hatte immer noch gehofft, dass meine TC eine Macke hat. Aber so wie es aussieht, scheint der Zustand doch ’normal‘ zu sein, warum auch immer! Dies scheint für immer ein Geheimnis des Apfels zu bleiben, denn was soll dies nur für einen Sinn machen!
        Aber vielen Dank für Deinen Tipp! Kopiere ich also wieder etwas herum, obwohl ich mir das eigentlich sparen wollte!

        Ich wünsch Dir immer ein tolles Motiv vor der Linse und viele Grüße,

        Tobias

        • Hallo,
          Apple halt, weniger ist manchmal mehr und manchmal eben auch weniger 😉

          Ein gutes NAS würde hier wohl auch andere Einstellungen zulassen, schade eigentlich, dass die TC hier zu restriktiv ist.

          Gruß
          Alex

  19. Hi Alex

    Schöner Artikel. Bin über Deine Amazon-Bewertung drauf gestossen.
    Überlege auch gerade eine TC zu kaufen.
    Da ich „gerade“ erst auf mein MBPro umgestellt habe, hab ich noch einige externe Platten, die mit meinem Windows-Rechner bespielt wurden.
    Kann ich die problemlos an die TC (via Hub) anschliessen und dann auch am MBPro nutzen oder muss ich die erst mit dem MBPro formatieren?
    Direkt am MBPro angeschlossen, kann ich max. die Daten aufs MBPro kopieren.

    VG
    Andreas

    • Hallo Andreas,
      irgendwie hat der Spamfilter dein Kommentar abgefangen, deswegen ist es jetzt erst online.

      Windows nutzt in der Regel NTFS als Dateisystem und das wirst du an der TC nicht nutzen können. Deshalb müssen die Platten voraussichtlich erstmal formatiert werden.

      Gruß
      Alex

  20. Pingback: NAS für Fotografen - schnell und verschlüsselt | Fotoblog web-done.de

  21. Pingback: Lightroom Katalog und Bilder Backup - Lightroom-lernen.de

  22. Pingback: NAS für Fotografen - schnell und verschlüsselt - Lightroom-lernen.de

  23. Pingback: NAS für Fotografen - Synology DS415+, SHR und WD Blue | Fotoblog web-done.de

Kommentar verfassen