Canon PowerShot G7 X: Testvideo
Die Canon G7X (offiziell Canon PowerShot G7 X) ist eine edle Kompaktkamera, die im Oktober 2014 auf den Markt kam. Was sie edel macht? Zunächst ihr Preis – zum Marktstart lag er bei 599 € –, dann ein nicht ganz kleiner 1-Zoll-Bildsensor und ein lichtstarkes Objektiv. Der wohl größte Vorteil ist aber ihre Größe: rund 304 Gramm auf 103 × 60 × 40 mm. Was die kleine Canon in der Praxis leistet, wie sie sich bedienen lässt und vor allem, wie gut die Bildqualität wirklich ist, beschreibe ich in diesem Test ausführlich – mit vielen Beispiel- und Testbildern und RAW-Dateien zum Download.
📌 Das Wichtigste in Kürze
- 1-Zoll-CMOS-Sensor (13,2 × 8,8 mm) mit 20,2 Megapixeln und DIGIC 6.
- Lichtstarkes 4,2-fach-Zoom: 24–100 mm (KB), f/1,8–2,8.
- 3-Zoll-Touchdisplay, um 180° nach oben klappbar – gut für Selfies.
- RAW-Dateien mit viel Reserve; in meinem Test bis ISO 1.600 gut, ISO 12.800 unbrauchbar.
- Schwächen: schwergängiges Belichtungskorrekturrad, Autofokus bei kleinen Motiven, schwache iOS-App.
- Ideal als Immer-dabei-Kamera für Reisen mit RAW-Ambitionen.
Technische Daten der Canon PowerShot G7 X
| Markteinführung | Oktober 2014 |
| Sensor | 1-Zoll-CMOS, 13,2 × 8,8 mm, ca. 20,2 MP effektiv |
| Bildprozessor | DIGIC 6 |
| Objektiv | 8,8–36,8 mm (KB: 24–100 mm), 4,2-fach, f/1,8–2,8; optischer Bildstabilisator (Lens-Shift) |
| Naheinstellgrenze | 5 cm (Weitwinkel), 40 cm (Tele) |
| ISO | 125–12.800 |
| Verschlusszeiten | 250 s bis 1/2.000 s |
| Serienbilder | ca. 6,5 Bilder/s, mit AF ca. 4,4 Bilder/s |
| Monitor | 3,0 Zoll, ca. 1.040.000 Bildpunkte, kapazitiver Touchscreen, um 180° nach oben klappbar |
| Sucher / Blitzschuh | keiner / keiner |
| Video | Full HD 1.920 × 1.080 mit 60p, MP4 (H.264), Stereo-Ton |
| Formate | JPEG, RAW (CR2) |
| Drahtlos | WLAN, NFC |
| Akkuleistung (CIPA) | ca. 210 Aufnahmen, im Eco-Modus ca. 310 |
| Maße / Gewicht | 103,0 × 60,4 × 40,4 mm; ca. 304 g mit Akku und Karte, ca. 279 g ohne |
Preis der Canon PowerShot G7 X prüfen














Haptik: hochwertig, aber filigran
Hochwertig fühlt sich die kleine Kompakte an – aber eben immer noch wie eine Kompaktkamera, und das sehe ich nicht als Vorteil. Die Bedienung ist etwas filigran, aber pragmatisch. Die Größe der Canon G7X lässt keine andere Bedienung zu. Gerade wenn du größere Kameras gewöhnt bist, musst du dich bei der G7X ein wenig umstellen.
Die Tasten funktionieren alle sehr gut. Besonders der Auslöser hat einen weichen, guten Druckpunkt, sodass du die Kamera beim Abdrücken nicht zu sehr verwackelst. Die Wahlräder fühlen sich sehr hochwertig an, die Daumenablage ist gut geformt und nützlich.
Leider gefällt mir nur eins der insgesamt drei Wahlräder wirklich: Das kleine Rad auf der Rückseite läuft leicht und präzise. Das obere Rad für die Belichtungskorrektur ist viel zu schwergängig. Und der Ring um das Objektiv ist bei der kleinen Canon nicht gut zu erreichen und hat zu harte Rasterungen. Hier habe ich schon bessere Wahlräder erlebt.
Auslöser und Moduswahlrad haben einen kleinen, nur von der Seite erkennbaren orangen Ring, der die Kamera etwas besonderer wirken lässt – und mich irgendwie an Sony erinnert. Das Display lässt sich um 180° nach oben klappen, sodass Selfies bei 24 mm gut gelingen. Gewicht und das sehr gut verarbeitete Gehäuse ergeben insgesamt eine gute Note in der Haptik.
💡 Tipp zur Bedienung
Weil das Korrekturrad schwergängig ist, lohnt es sich, die Belichtung bewusst vor der Serie einzustellen statt zwischen den Aufnahmen hektisch nachzudrehen. Den Objektivring belegst du am besten mit einer Funktion, die du selten änderst.
Bildqualität der Canon G7X
Kameras mit ähnlichem Gehäuse und ähnlicher Anmutung gibt es unzählige. Was die G7X besser machen will, folgt einem Konzept, das ein wenig an die Sony RX100 erinnert: ein größerer Bildsensor, ein gutes lichtstarkes Zoom und ein DIGIC-6-Bildprozessor sollen sie deutlich von der Konkurrenz in dieser Klasse abheben. Wenn du das wirklich kleine Gehäuse siehst und dann das eine oder andere Bild mit wenig Schärfentiefe, staunst du manchmal etwas ungläubig.
Zunächst einige Beispielbilder, die unbearbeitet als JPEGs aus der Canon PowerShot G7 X kamen:







Schärfentiefe und Bokeh
Gerade bei näheren Motiven und weiter entferntem Hintergrund bekommst du das oft gewünschte Bokeh durch geringe Schärfentiefe. Das ist nur dank Sensorgröße und lichtstarkem Objektiv möglich. Die folgenden Bilder habe ich bei Blende 11, 2,8 und 1,8 aufgenommen:





💡 Tipp für Bokeh
Die Offenblende f/1,8 gibt es nur am Weitwinkelende. Geh deshalb bei 24 mm nah ans Motiv und sorge für viel Abstand zum Hintergrund – so holst du die meiste Unschärfe heraus.
Das Objektiv
Positiv ist natürlich die Lichtstärke. Bei 24 mm (wie immer aufs Kleinbildformat umgerechnet) ist die Linse in der Mitte sehr scharf, zum Rand hin nimmt die Schärfe deutlich ab. Solange das Motiv nicht im äußersten Fünftel des Bildes liegt, ist es aber schön scharf. Bei 100 mm fällt die Schärfe zum Rand ebenfalls ab, allerdings geringer und nur am äußersten Rand auffällig. Bei mittleren Brennweiten ist das Objektiv sehr gut. Im Folgenden einige Bilder samt Crop:








Chromatische Aberrationen können an Spitzlichtkanten zum Problem werden, lassen sich aber in Lightroom korrigieren – zum Zeitpunkt meines Tests musste ich dabei oft noch manuell nachregeln. Hier ein Beispiel, unkorrigiert und manuell korrigiert:




RAW-Leistung: hier wird es interessant
Kaum jemand kauft sich die Canon PowerShot G7X, ohne das RAW-Format nutzen zu wollen. Die JPEGs sind okay, richtig interessant wird es in Lightroom aber erst mit guten, dynamischen RAW-Dateien – und genau hier war ich positiv überrascht.
Zuerst habe ich einige RAWs in Canon Digital Photo Professional bearbeitet, leider mit nur mäßigem Erfolg. Ich mag DPP einfach nicht. Lightroom 5.6 konnte die G7X-RAWs noch nicht anzeigen, erst mit dem Update auf Lightroom 5.7 wurde die Kamera unterstützt. Pünktlich zu diesem Bericht konnte ich also noch in Lightroom ausprobieren, was mit der G7X möglich ist. Wo DPP bei mir versagt hat, konnte Lightroom überzeugen.
Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte, deshalb hier Auszüge aus meiner Quick-and-dirty-Bearbeitung mit weit aufgezogenen Reglern, die die Dynamik der Canon zeigen sollen – jeweils mit dem originalen JPEG zum Vergleich:




Um es kurz zu machen: geil! Bildbereiche, die im JPEG abgesoffen und fast schwarz sind, werden im RAW wieder sichtbar – mit durchaus akzeptablem Rauschverhalten. Gerade bei ISO 125 scheint die Canon sehr gut und besser als etwa die Sony RX100 II zu sein, wie man hier sehen kann. Da fühlt sich selbst meine Canon EOS 6D etwas kastriert an. Bei höheren ISO-Werten sieht es natürlich anders aus, dort leisten größere Sensoren mehr.
RAW-Testbilder zum Download
Zum Selbertesten habe ich ein kleines Paket mit originalen RAW-Dateien geschnürt:
Download: Canon PowerShot G7 X RAW-Testbilder (ZIP)
💡 Tipp für RAW-Fotografen
Belichte bei kontrastreichen Szenen lieber etwas knapper, damit die Lichter nicht ausfressen. Die Schatten holst du aus den G7X-RAWs später erstaunlich gut zurück.
Bildrauschen
Auch das Bildrauschen bei höheren ISO-Werten geht in Ordnung. Ab ISO 800 erkennst du in meinem Test der Canon G7X Detailverluste, ab ISO 1.600 wird Rauschen sichtbar, ab ISO 3.200 gibt es eine ganz leichte Fleckenbildung – in kleineren Auflösungen sind die Bilder aber noch nutzbar. Ab ISO 6.400 solltest du bewusst mit starkem Rauschen rechnen, das reicht eher für Schnappschüsse. ISO 12.800 ist Marketing und sollte nie benutzt werden.
Die folgenden Bilder sind Ausschnitte und etwas aufgehellt, damit du die Unterschiede besser erkennst. Bei ISO 125 ist in der Praxis fast kein Rauschen zu sehen.









⚠️ ISO-Grenze setzen
Begrenze die ISO-Automatik nach meinen Ergebnissen auf ISO 1.600, höchstens 3.200. ISO 12.800 bringt keine verwertbaren Bilder.
Unterm Strich
Die Bildqualität ist sehr gut, und es gelingen Aufnahmen, die ich auch mit meiner Canon 6D nicht besser machen könnte. Für eine Kompaktkamera ist das ein großes Lob. Nur ab und zu passt der automatische Weißabgleich nicht ganz – das können viele DSLRs besser. Im RAW kannst du aber manuell nachsteuern.
Autofokus: nur bedingt überzeugend
Hier glänzt die Canon leider nur bedingt. Im Normalbetrieb ist der Fokus schnell und fast immer zuverlässig. Bei wenig Licht stellt er in etwa der Hälfte der Fälle passend scharf, zeigt aber Schwächen. Was mir nicht gefällt: Kleinere Motive werden kaum richtig fokussiert. Füllt etwa eine Blume knapp das markierte Fokusfeld, heißt das noch lange nicht, dass der widerspenstige Canon-AF sie auch scharf stellt. In etwa 4 von 5 Anläufen lag der Fokus bei mir auf dem Hintergrund. Für Nahaufnahmen und Makros würde ich deshalb eher nicht zur G7X greifen.
💡 Tipp bei kleinen Motiven
Wenn der AF den Hintergrund wählt, kontrolliere jedes Bild in der Vergrößerung und löse lieber mehrmals aus. Bei kritischen Motiven ist der manuelle Fokus die sicherere Wahl.
Video: 1080p mit 60 Bildern
Full-HD-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde beherrscht die kleine Canon auch. Dabei fokussiert sie relativ sanft, und selbst die Belichtung passt fast immer. Leider ist die G7X aber so klein, dass man leicht verwackelt, wie du in meinem Video siehst:
Weitere Funktionen
Natürlich hat die Canon viele zeitgemäße Features, auf die ich nicht im Einzelnen eingehe. Dazu gehören WLAN – mit einer der miesesten iOS-Apps, die ich kenne –, NFC und ein gut funktionierender Touchscreen. Einen Sucher und einen Blitzschuh hat die G7X nicht.
Fazit: Für wen ist die Canon G7X?
Leichtes Gepäck, häufig unterwegs, wenig Gewicht, gute Bilder, RAW-Vorteile nutzen und vor allem bei Tageslicht fotografieren – das sind gute Voraussetzungen, um der richtige Kunde für die Canon PowerShot G7 X zu sein. Wer eine kleine Immer-dabei-Kamera sucht und mehr als Smartphone-Bildqualität will, ist hier richtig. Mit der Bedienung und dem Autofokus musst du dich allerdings arrangieren. Kennst du die Kamera erst, fällt es dir leichter, sehr gute Bilder zu machen. Insgesamt liefert Canon ein gutes Gesamtpaket ab.
👍 Pro
- Sehr gute Bildqualität, starke RAW-Dateien
- Lichtstarkes 24–100-mm-Zoom
- Klappbares Touchdisplay, Selfie-tauglich
- Sehr kompakt, hochwertig verarbeitet
- Full HD mit 60p
👎 Contra
- Schwergängiges Korrekturrad, harter Objektivring
- AF verfehlt kleine Motive
- Randschärfe bei 24 mm
- Schwache iOS-App
- Kein Sucher, kein Blitzschuh
Alternativen
Natürlich bauen auch andere Hersteller ähnliche Kameras. Hier ist vor allem Sony mit der Sony RX100 zu nennen, die auch nicht schlecht ist. Ich persönlich sehe leichte Vorteile für die Canon G7X. Darf es etwas größer sein, ist der große Bruder Canon PowerShot G1 X Mark II eine Empfehlung wert.
Ist die kleine Canon G7X auch für dich eine Alternative zur DSLR für unterwegs?
FAQ zur Canon G7X
Wie gut ist die Canon G7X?
Die Canon G7X liefert für eine Kompaktkamera sehr gute Bilder, vor allem im RAW-Format. Abstriche gibt es bei der Bedienung der Wahlräder und beim Autofokus mit kleinen Motiven.
Wie groß ist der Sensor der Canon G7X?
Es ist ein 1-Zoll-CMOS-Sensor mit 13,2 × 8,8 mm und ca. 20,2 Megapixeln.
Bis zu welcher ISO kann ich die G7X nutzen?
In meinem Test bis ISO 1.600 gut, ISO 3.200 in kleineren Auflösungen. ISO 6.400 eher für Schnappschüsse, ISO 12.800 gar nicht.
Eignet sich die G7X für Selfies und Vlogs?
Das Display lässt sich um 180° nach oben klappen, Selfies bei 24 mm gelingen gut. Beim Filmen aus der Hand verwackelt man wegen der kleinen Bauform aber leicht.
Welche Software liest die G7X-RAWs?
Canon Digital Photo Professional und Lightroom ab Version 5.7; Lightroom 5.6 konnte die Dateien noch nicht öffnen.
Hat die Canon G7X einen Sucher?
Nein, du fotografierst ausschließlich über das 3-Zoll-Touchdisplay.
Super informativer Artikel; vielen Dank, auch für die aktuellen LIGHTROOM-Infos sowie für die Beispielbilder! Seit kurzem nutze ich übrigens ebenfalls die Canon G7X, daher mein Interesse und meine grundsätzliche Zustimmung.
Danke auch
Hallo,ich schliese mich der Meinung an.Super informativer Artikel; vielen Dank, auch für die aktuellen LIGHTROOM-Infos sowie für die Beispielbilder! Ich werde mit dem Kauf bis Februar warten da sich vielleicht im Preis noch etwas tut,vor allem beim Preis für den ACCU,was denkt sich Canon ?????
Danke auch 😉
Vielleicht einfach einen Dritthersteller-Akku kaufen:
http://amzn.to/1HSaxDr
Guter Artikel. Wenn man aber kein Lightroom-Experte ist, macht die G7X dann auch gute Bilder? Hatte eine G7X als Testgerät für 2 Wochen, die Bilder im Automatikmodus waren z.T. deutlich schlechter (Farbe, hell/dunkel) als die meiner alten Nikon P6000 (diese will ich ersetzen). Akku Preis von 100 Euro spielt da mit rein (der Akku der G7X hält nicht wirklich lange durch) – irgendwo hab ich was von einem „Chipschutz“ von Canon wie bei den Druckerpatronen gelesen. Die Sony RX100 M2 wäre die Alternative zur G7X
Danke 😉
Naja, wenn man die Bilder nicht als RAW nutzt und nicht bearbeiten will ist die G7X oder auch RX100 vielleicht etwas zu hoch gegriffen. Meiner Meinung nach machen die Kameras erst richtig Sinn, wenn man auch die RAW-Dateien ausschöpft. Ansonsten könnte man noch voreinstellungen an den Jpegs in der Kamera vornehmen, wobei ich dies nicht mache und mich damit auch nicht wirklich gut auskenne.
Das mit dem Akku stimmt, aber ich gehe davon aus, dass es die nächsten Monate auch Akkus von Drittherstellern geben wird.
Die RAW Bilder (Entwicklung) haben mich überzeugt und werden zum Kauf beitragen
Danke für den tollen Bericht
Ganz ehrlich, genau bei der Entwicklung ist mir erst aufgefallen, dass die G7X doch sehr gut ist 😉
Ja die Bilder haben überzeugt. Da ich die kleine als immerdabei haben möchte (sonst 6D) möchte ich trotzdem nicht auf RAW verzichten. Nur dann kannst du das Optimum aus einem Bild rausholen
Ich besitze auch die 6D und muss sagen, das die 6D bei niedrigeren ISO’s keinen höheren Dynamikumfang hat als die G7 X. Bis ISO 400 kann man mindestens so viel rausholen, wie aus der 6D.
Super – dann ist die Entscheidung gefallen und ich werde sie mir zum Geburtstag schenken lassen- Schönen Tag LG
Helmut
Vielen Dank für den Test. Hab im Moment eine PS S100 als Ergänzung zum Vollformat. Ich arbeite ausschließlich mit Raw, darum ist mir die Dynamik am wichtigsten. Leider finde ich nirgendwo Test-Raws zum download.
Die 20 MP wären im Taschenformat aus meiner Sicht schon sinnvoll. Bei einem guten 1 cm mehr Dicke der Camera gegenüber meiner S100 mit 12,1 MP von den Ausmaßen für die Jackentasche grad noch akzeptabel. Mich würd interessieren, ist die Dynamik der Raw-Entwicklungen auch bei voller Auflösung noch zu gebrauchen (zumindest bei kleineren ISO-Werten)?
Was mich auch noch interessieren würde, syncronisiert das Handy-GPS drahtlos mit WLAN oder muss man am PC die Daten mühsam zusammenführen?
Hab deine Raws zum download noch gefunden und mich ein wenig damit gespielt. Danke dafür. Die Cam ist besser wie meine bisherige Canon PS S100, sie interpretiert schöne Farben und gute Dynamik beim Entwickeln mit LR. Zumindest wenn ich die gleiche Auflösung wie der S100 verwenden, ist sie doch erheblich besser. Jedenfalls kann man aus dem Raw doch einiges zaubern. Gut das keine roten Pixel beim herausholen von Tiefen dabei sind, selbst wenn ich den Tieferegler zum Anschlag schiebe. Rauschen ist beherrschbar, etwas fehlenden Detailreichtum kann mit Kontrastfiltern akzeptabel aufwerten.Nachdem auch in voller Auflösung doch einige Details nicht so knackig sind, hab ich nicht die Erwartung, dass die Kamera eine aktuelle DSLR mit lichtstarken Objektiv ersetzen kann, besonders wenn man volle Auflösung von 20 MP braucht. Für eine Taschenkamera ist sie aber doch recht gut.
Das mit den GPS-Daten habe ich noch nicht ausprobiert, wäre aber interessant.
Das RAW der G7X ist schon ganz gut, wobei höhere ISO’s halt bei den meisten DSLR’s besser aussehen.
Außerdem kann die kleine in Sachen schärfe noch nicht ein gutes DSLR-Objektiv ersetzen. Dazu ist es wohl zu kompakt und auch ein Zoomobjektiv. In den meisten Fällen mag diese Schärfe aber reichen, manchmal eben auch nicht.
Aber wie du schon sagst, als immer-dabei-Kompromiss ist sie wirklich brauchbar 😉
Hallo Alex,
bin jetzt bei der Suche nach fotografischen Antworten (Lightroom, Tonwertpriorität, Canon 7D Mark II, und eben die G7x) wiederholt auf deiner Seite gelandet. Da du kein Gästebuch hast (oder ich hab’s nicht gefunden…) nutze ich diese Kommentarmöglichkeit mal, um dir zu schreiben, dass mir deine Seite sehr gut gefällt und du scheinbar genau auch immer die Themen hier anbietest, die mich interessieren. Auch die anderen beiträge regen zum Verweilen an. Klasse !
Weiter so !
Gruß
Bernd
Hallo Bernd,
danke für die Blumen 😉
Ein Gästebuch habe ich nicht, ist auch etwas unüblich für einen Blog. Auf jeden Fall ist deine Nachricht angekommen.
Gruß
Alex
Hallo,
ist bei der Kamera eine Software dabei, mit der man die raw-Dateien bearbeiten kann (am PC) oder ist es auch möglich die raws direkt in der Kamera zu „entwíckeln“?
Oft reicht mir eine Weißabgleichänderung und/oder das Bild aufzuhellen/abzudunkeln.
Danke vorab!
Axel
Hallo Axel,
soweit ich weiß geht das nicht in der Kamera und würde meiner Meinung nach auch so nicht richtig Sinn machen. Warum stellst du den Weißabgleich und die Belichtung nicht vorab so ein, dass es dir gefällt?
Gruß
Alex
Zeigen die RAW-Dateien der G7X noch die Objektivverzerrungen oder werden Korrekturdaten mit übertragen? Wie erfolgt die Entzerrung?