Canon EOS 1200D vorgestellt

EOS 1200D (5)Canon hat heute die neue EOS 1200D vorgestellt. Die neue EOS lässt sich für den Canon-Kenner natürlich – wie fast immer – sehr schnell in das EOS Sortiment einordnen. Nach der Canon EOS 1000D aus dem Jahr 2008 folgte die 1100D drei Jahre später im Jahr 2011. Pünktlich wie die Maurer hat Canon nun wieder drei Jahre später die 1200D vorgestellt. Die EOS 1200D ist das Einsteiger-Model schlechthin. Meist kosten die kleinen KIT-Pakete unter 400 € und bieten eine gute, aber auch etwas beschnittene Leistung. Genau so scheint es sich auch mit der 1200D zu verhalten.

Was ist neu?

Canon beschreibt die neue DSLR als besonders anwenderfreundlich. Zunächst scheint Canon eine „EOS Begleiter App“ anbieten zu wollen, durch die die Bedienung und die Funktionen der Canon 1200D dem Anwender vermittelt werden soll. Lehrgänge, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und mehr soll dem Einsteiger hier in die Hand gegeben werden. Mit anderen Worten: Canon stellt dem User eine „Multimedia-Anleitung“ zur Verfügung. Spannend finde ich das nicht.

Technik

EOS 1200D (4)Was jedoch ein guter erwarteter Schritt ist, dass die Auflösung von 12 auf 18 Megapixel angehoben wurde und ein Digic 4 Prozessor verbaut wurde. Evolution könnte man meinen, denn Canon verbaut hier Hardware die man schon von einigen anderen EOS-Modellen kennt.

9 Autofokuspunkte und drei Bilder pro Sekunde leistete auch schon die 1100D und hat sich bei der 1200D nicht verändert. Das der Videomodus nun auch 1080p ist wohl selbstverständlich.

Weiterhin hat die Canon EOS 1200D nun einige neue Kreativmodis bekommen, wie aber auch schon bei anderen Canon-Consumer-DSLR bekannt, wie z.B. Canon EOS 700D.

Das Display ist nun statt 2,7 Zoll 3,0 Zoll groß und besitzt mit 460.000 Bildpunkten eine doppelt so hohe Auflösung, wie das Vorgängermodell.

Evolution

EOS 1200D (1)Eine Überraschung hatte Canon im Bereich der vierstelligen EOS Modelle noch nie in petto. So verhält es sich auch mit der Canon 1200D. Alles nichts neues. Wo die 1100D noch bewusst kastriert wurden ist, schließt die 1200D zu den dreistelligen verspätet auf. Als günstiger Zweitbody ist die 1200D tendenziell interessant. Jedoch sollte man auch immer bedenken, dass es auf diesem Niveau auch sehr gute gebrauchte 550D oder 600D zu kaufen gibt, die oft so viel wie eine neue 1200D kosten und eine mindestens ebenbürtige Leistung haben. Nur die Herstellergarantie bei Neugeräten sollte man auch berücksichtigen.

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3 Gedanken zu „Canon EOS 1200D vorgestellt

  1. Ich finde die „Änderungen“ der EOS 1200D sehr schwach. Das Gehäuse wirkt noch immer sehr billig. Die einzige wirklich Veränderung sehe ich in den 18 Megapixeln und der Gummierung am Griff. Sonst sehe ich das nichts Neues. Dann würde ich eher zur Nikon 3300 greifen. Da bekommt der Einsteiger sogar noch mehr für sein Geld. Wenn man auf Canon setzt, ist die Alternative wohl eine gebrauchte 600D. Hier hat man ebenfalls die 18 Megapixel und einen großen Schwenkdisplay.

    Beste Grüße, Patrick

    • Rechts hast du, keinen Zweifel. Ich habe aber selbst einige Jahre lang mit einer 1000D fotografiert und sie hat gute Fotos gemacht, dass macht die 1200D auch. Das ist meiner Meinung nach das wichtigste 😉

  2. Pingback: Canon EOS 1200D im Test | Fotografie Blog web-done.de

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