Die Canon EOS 70D soll neue Maßstäbe setzen, zumindest was den Bildsensor und dessen neuen Dual Pixel Autofokus betrifft. Auch die Bildqualität und das Rauschen sollen sich im Vergleich zum Vorgängermodell – der Canon EOS 60D – verbessert haben. Für viele die entweder eine EOS 60D besitzen oder über ein anderes kleineres Kamera-Modell verfügen, stellt sich nun natürlich die Frage, ob sich ein Umstieg auf die 70D überhaupt lohnt. Ich habe die Canon 60D seit etwa 2 Jahren in Gebrauch und kann daher selbstverständlich persönlich und subjektiv von den Unterschieden berichten, möchte dies aber durch Gegenüberstellungen etwas objektiver darstellen. Weiterlesen
Schlagwortarchiv: canon eos 60d
Canon EOS 70D Tipps und Tricks – Test, Einstellungen und Praxiserfahrung
Du suchst Canon EOS 70D Tipps und Tricks, weil du die Kamera gerade gebraucht gekauft hast oder schon lange nutzt und mehr aus ihr herausholen willst? Dann bist du hier richtig. Die Canon EOS 70D war bei ihrem Erscheinen das wohl interessanteste Angebot für ambitionierte Hobbyfotografen, und auch Profis durften sie gerne als Zweitbody ins Auge fassen. In Sachen Rauschverhalten bot sie damals etwa das, was Vollformat-DSLRs schon einige Jahre vorher konnten. Ich habe die 70D als jahrelanger Canon-60D-Nutzer ausführlich getestet und war von den Neuerungen ehrlich überrascht. In diesem Artikel findest du meine Erfahrungen von damals, ergänzt um praktische Tipps zu Autofokus, ISO, Video, WLAN und zum Gebrauchtkauf heute.
Das Wichtigste in Kürze
- 20,2-Megapixel-APS-C-Sensor, bis 7 Bilder pro Sekunde und 19 Kreuzsensoren im Sucher-Autofokus.
- Größte Stärke: der Dual Pixel CMOS AF im Livebild und bei Videos, kombiniert mit dem schwenkbaren Touchscreen.
- ISO 3.200 ist mit etwas Rauschreduzierung gut nutzbar, ISO 6.400 reicht noch fürs Web, ISO 25.600 ist nur ein Notnagel.
- Kritik aus meinem Test: Menü- und Info-Taste sitzen links oben, das hintere Wahlrad ist kleiner als bei der 60D.
- Heute vor allem als günstige Gebrauchtkamera interessant – mit den Tipps unten holst du deutlich mehr aus ihr heraus.
Canon EOS 70D vs. 60D: Was sich am Gehäuse geändert hat
Äußerlich hat sich im Vergleich zur 60D nicht wirklich viel getan. Wenn man beide Kameras nebeneinander stehen hat, muss man schon zweimal hinschauen, um einen Unterschied zu erkennen. Für mich ist die 70D (wie die 60D) einer der schönsten DSLR-Bodys, die es gibt. Einige Knöpfe wurden versetzt und das Moduswahlrad „professioneller“ gestaltet: Die Motivprogramme sind zu einer Position zusammengefasst. Die Videofunktion hat einen eigenen Schalter bekommen und ist sehr leicht erreichbar. Bei der 60D musste man das Wahlrad oft um 270° drehen, wenn man ein Video drehen wollte. Auch das obere Rändelrad wurde überarbeitet und fühlt sich hochwertiger und präziser an.
Es gibt aber auch Kritik. Was mir überhaupt nicht gefällt, ist die verschobene Menü- und Info-Taste: Beide sitzen jetzt links oben. So muss man häufig auch die linke Hand zur Bedienung benutzen. Die 60D hatte meiner Ansicht nach eine perfekte Anordnung. Außerdem ist das Wahlrad auf der Rückseite nochmals kleiner geworden und nicht mehr so gut zu bedienen wie beim Vorgänger. Das ist schade, aber kein Grund gegen den Kauf. Wer jahrelang eine Bedienung gewohnt ist, tut sich mit Umstellungen immer etwas schwer – ungewohnt heißt nicht zwingend schlechter.

💡 Tipp: Touchscreen statt Tastensuche
Weil Menü- und Info-Taste jetzt links oben sitzen, lohnt es sich, Einstellungen direkt über den Touchscreen zu ändern. So bleibt die rechte Hand am Griff, und du musst seltener umgreifen.
Die wichtigsten technischen Daten
| Merkmal | Canon EOS 70D |
|---|---|
| Markteinführung | August 2013 (Vorgänger EOS 60D, Nachfolger EOS 80D) |
| Sensor | APS-C-CMOS 22,5 × 15 mm (Crop 1,6), 20,2 Megapixel effektiv |
| RAW | 14 Bit pro Farbkanal |
| ISO | 100–25.600 (manuell), Automatik bis 3.200 |
| Serienbild | max. 7 Bilder/s, bis 65 JPEG bzw. 16 RAW in Folge |
| Sucher-AF | 19 Kreuzsensoren, Arbeitsbereich 0 bis 18 EV |
| AF-Mikrojustierung | ±20 Schritte für bis zu 40 Objektive |
| Sucher | Prismensucher, 98 % Bildfeld, Gitter und elektronische Wasserwaage einblendbar |
| Monitor | 3,0 Zoll, 1,04 Mio. Bildpunkte, dreh- und schwenkbar, Touchscreen |
| Verschlusszeiten | 1/8.000 bis 30 s, Bulb, Blitzsynchronzeit 1/250 s |
| Video | Full HD 1080 bis 29p, 720 bis 59p, MOV (H.264), max. 29:59 min |
| Audio | Mikrofoneingang 3,5 mm, kein Kopfhörerausgang |
| Funk / GPS | WLAN integriert, GPS nur extern |
| Akku | Canon LP-E6 (7,4 V, 1.800 mAh) |
| Speicher | SD/SDHC/SDXC, UHS-I |
| Maße / Gewicht | 139 × 104 × 78 mm, 755 g betriebsbereit |
Tipp 1: Den Sucher-Autofokus richtig nutzen
Der Spiegel klappt bis zu sieben Mal pro Sekunde hoch und runter, und die Kamera fokussiert auf Wunsch mit 19 AF-Kreuzsensoren kontinuierlich weiter. Das ist beeindruckend und sollte auch Sportfotografen ansprechen, die keine EOS-1D X zu Hause haben. Damit die Leistung ankommt, solltest du ein paar Einstellungen kennen:
- One Shot für ruhende Motive, AI Servo für alles, was sich bewegt. AI Focus überlasse ich ungern der Kamera.
- Für Porträts nimm das Einzelfeld und lege es aufs Auge. Für Vögel im Flug oder Sport hilft der Zonen-AF.
- Die AF-Mikrojustierung ist wieder an Bord: ±20 Schritte für bis zu 40 Objektive. Fokussiert ein lichtstarkes Objektiv ständig vor oder hinter, korrigierst du das hier pro Objektiv.
💡 Tipp: Back-Button-Fokus
Leg die Fokussierung in den Individualfunktionen auf die AF-ON-Taste und nimm sie vom Auslöser. So fokussierst du mit dem Daumen, misst mit dem Zeigefinger und musst nicht ständig zwischen One Shot und AI Servo wechseln: Daumen gedrückt halten = nachführen, loslassen = Fokus bleibt stehen.
Tipp 2: Dual Pixel AF und Touchscreen im Livebild
Die eigentliche Revolution sitzt im Sensor. Die „Canon Dual Pixel CMOS AF“-Technologie sorgt dafür, dass im Livebild ein deutlich schnellerer Fokus greift. So kann die 70D auch bei hochgeklapptem Spiegel in etwa einer halben Sekunde zuverlässig scharfstellen. Gerade beim Videodreh leistet diese Funktion erstaunliche Arbeit, auch mit herkömmlichen USM-Objektiven gelingen nahezu perfekte Fokussierungen.
Dazu kommt der kapazitive Touchscreen. Eine sanfte Berührung des Displays an der gewünschten Stelle genügt, und die EOS verlagert die Schärfe weich und individuell einstellbar – so sauber wäre das manuell kaum möglich. Nicht nur die dafür „zertifizierten“ STM-Objektive, auch gewöhnliche USM-Linsen werden so zu einem fast professionellen Setup. Das Touchdisplay funktioniert hervorragend. Durch den Schwenkmechanismus und den guten Dual-AF sollte sich vor allem jeder ambitionierte Makrofotograf angesprochen fühlen. In der Praxis ist diese Technik unglaublich effektiv. In meinem Autofokus-Test der 70D mit verschiedenen Objektiven habe ich das ausführlich beschrieben und ein Testvideo erstellt.
- Für Stativ- und Makroarbeit tippst du den Fokuspunkt direkt auf dem Display an und kontrollierst die Schärfe mit der Lupe im Livebild.
- Für Videos aktivierst du den kontinuierlichen Video-AF. Wie schnell die Schärfe wandert, lässt sich laut meinem Test im Menü feinabstimmen.
⚠️ Achtung beim Video-AF
Fokusgeräusche des Objektivs landen auf dem internen Mikrofon. Die STM-Objektive sind genau für leisen Video-AF gedacht. Wer ernsthaft Video macht, nimmt ein externes Mikrofon am 3,5-mm-Eingang.

Tipp 3: Sucher-Einblendungen und Wasserwaage
Oft vergessen, aber im Alltag sehr praktisch, ist der Sucher mit LCD-Einblendung. Er zeigt die aktiven AF-Felder, auf Wunsch ein Gitter und eine elektronische Wasserwaage an. Ich empfehle dir, das Gitter im Menü dauerhaft einzuschalten. Für Landschaften und Architektur sparst du dir damit viel Nachbearbeitung. Auch das kleine Schulterdisplay hat mehr Anzeigen bekommen und eine etwas hellere Beleuchtung.
Tipp 4: ISO-Grenzen kennen und Rauschen im Griff haben
Der neue Sensor löst mit 20,2 Megapixeln etwas höher auf als bei der 60D und macht ISO 25.600 mit. Die automatische Belichtung ist, wie bei Canon üblich, ausgewogen und konstant gut. Die RAW-Dateien werden in 14 Bit gespeichert. Selbst ein Bild mit starkem Beschnitt kann noch verwendet werden. Das Niveau ist für eine DSLR mit APS-C-Sensor wirklich hoch.
Meine Erfahrung aus der ISO-Testreihe von 100 bis 25.600: Bis ISO 3.200 kann man Bilder mit etwas Rauschreduzierung ohne Weiteres verwenden. Ab ISO 6.400 reicht es noch für eine Webauflösung. ISO 25.600 ist einfach nur noch grausam.
- Die ISO-Automatik geht laut Datenblatt nur bis 3.200 – passt zu meiner Erfahrung. Höhere Werte stellst du bewusst manuell ein.
- Fotografiere bei wenig Licht in RAW und belichte lieber etwas reichlicher („Expose to the Right“). Das Aufhellen dunkler Bereiche verstärkt das Rauschen deutlich mehr.
- In RAW entscheidest du in Lightroom selbst, wie stark entrauscht wird.
- Die 70D bietet die automatische Belichtungsoptimierung (Auto Lighting Optimizer) in vier Stufen. Wie sie mit Rauschen zusammenspielt, erkläre ich in meinem Artikel zur Canon Belichtungsoptimierung und Rauschreduzierung.

Wer sich selbst ein Bild von den RAW-Dateien machen will: Ich habe dir drei RAW-Bilder in einem Zip-File zusammengeschnürt: Canon-EOS-70D-RAW.zip herunterladen. Weitere Vergleiche findest du in meinem Artikel Bildrauschen Canon EOS 6D vs. 70D und im Vergleich 7D Mark II gegen 70D.
Tipp 5: Video mit der 70D – so wird es professionell
Die Videofunktionen möchte ich ausdrücklich hervorheben. Canon hat mit der 70D eine der interessantesten Video-DSLRs ihrer Zeit gebaut. Mit etwas Erfahrung, ein wenig Können und einer Prise Talent lassen sich professionell anmutende Videos drehen. Schon mit dem günstigen 18-55 mm IS STM Kit-Objektiv gelingen verblüffend gute Ergebnisse. Ganz großes Kino ist auch das „billige“ Canon EF 40 mm f/2.8 STM* an der 70D. Mit Videostativ lässt sich so fast auf „Hollywood-Niveau“ arbeiten. Vor einigen Jahren musste man dafür noch etliche tausend Euro ausgeben.
Die 70D lässt sich im leicht erreichbaren Videomodus voll manuell steuern, zusätzlich stehen Zeit- und Blendenautomatik zur Verfügung. Der Livebild-AF lässt sich im Menü fein abstimmen. Mir fällt keine Funktion ein, die Canon hier vergessen hätte.
- Bildrate: Full HD gibt es bis 29p, für Zeitlupe-Ansätze bietet 720p bis 59p.
- Bildstil: Die 70D hat acht Picture Styles. Für spätere Farbkorrektur nimmst du einen neutralen Stil mit wenig Kontrast.
- ND-Filter: Draußen bei Sonne hilft ein ND-Filter vor dem Objektiv, wenn du mit offener Blende filmen willst.
- Clipdauer: Ein Clip läuft maximal 29:59 Minuten, aufgezeichnet wird als MOV mit H.264.
💡 Tipp: Speicherkarte
Die 70D nimmt SD-, SDHC- und SDXC-Karten mit UHS-I. Für Serien in RAW (bis 16 Bilder am Stück) lohnt eine schnelle Karte; welche Schreibrate die Kamera tatsächlich ausreizt, ist k. A.
Tipp 6: WLAN und Fernsteuerung per Smartphone
Die 70D hat WLAN eingebaut und lässt sich per PC, Mac oder Smartphone aus der Ferne steuern. Für Selbstporträts, Tiere aus der Distanz oder Makros am Stativ ist die Fernsteuerung mit Livebild sehr bequem. Welche aktuelle Canon-App die 70D heute noch vollständig unterstützt, ist k. A. – prüfe das vor dem Kauf in der App-Beschreibung. GPS hat die Kamera nicht eingebaut, nur extern.
Verarbeitung und Bildqualität aus meinem Test
Seit der 60D hat sich bei der Verarbeitung glücklicherweise nicht viel getan. Die EOS 70D ist sehr gut verarbeitet. Das Gehäuse fühlt sich massiv an, nichts knarzt und die Knöpfe lassen sich gut bedienen. Das Klappdisplay besitzt denselben Mechanismus wie bei der 60D, und der funktioniert bei mir nach zwei Jahren wie am ersten Tag. Ich konnte an der 70D keinerlei Mängel entdecken.
Auch bei der Bildqualität erlaubt sich die 70D keine Patzer und verbessert sich durch den neuen Sensor durchgehend. Der größte Konkurrent war damals die Nikon D7100* mit einem ähnlich guten APS-C-Sensor.
Gebraucht kaufen: Worauf du heute achten solltest
Neu ist die 70D längst nicht mehr erhältlich, auf dem Gebrauchtmarkt aber häufig. Damit du kein Montagsgerät erwischst:
- Auslösungen: Frag nach dem Auslösezähler. Eine Herstellerangabe zur Verschluss-Lebensdauer ist k. A.
- Display und Scharnier: Display mehrfach drehen und schwenken, Touch an allen Ecken testen. Bei meiner Kamera funktionierte der Mechanismus nach zwei Jahren wie am ersten Tag – ein Gebrauchtgerät solltest du trotzdem prüfen.
- Sensor: Bei kleiner Blende gegen eine helle Fläche fotografieren und auf Staubflecken prüfen.
- Autofokus: Im Livebild und über den Sucher scharfstellen und vergleichen. Liegen große Unterschiede vor, hilft die AF-Mikrojustierung.
- Akku: Am besten ein Original-LP-E6 mitkaufen.
Canon EOS 70D bei Amazon ansehen*
Passende Objektive für den Einstieg
- EF-S 18-55 mm IS STM: das Kit-Objektiv, mit dem schon verblüffend gute Videos gelingen.
- EF 40 mm f/2.8 STM: flaches Pancake, an der 70D in meinem Test „ganz großes Kino“.
- EF 24-70 mm f/4L IS USM: Standardzoom der L-Serie. Mein Test zum Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM hilft bei der Entscheidung.
Mein Fazit zur Canon EOS 70D
Ich hätte nicht gedacht, dass ich als Canon-60D-Nutzer so begeistert von der 70D sein werde. Das liegt wohl auch daran, dass ich einige der Neuerungen tatsächlich oft benutze. Ich möchte das Fazit aber relativieren: Wer Touchdisplay, WLAN und Livebild-AF kaum nutzt, wird auch mit einer günstigeren 60D zufrieden sein oder bleiben. Wer eine ältere DSLR besitzt oder eine der Neuerungen konkret braucht, kann ohne Einschränkung zur 70D greifen.
Die 70D ist mehr Evolution als Revolution. Trotzdem, oder gerade deswegen, ist sie ein Werkzeug, das seinesgleichen sucht. Eine Nikon D7100 kann bei der Bildqualität locker mithalten, „kleinere“ technische Optionen ignoriert Nikon aber – und genau hier punktet Canon. Dazu kommt das große Objektivangebot inklusive STM-System. Ob sich ein Upgrade lohnt, musst du wie so oft selbst entscheiden.
FAQ: Canon EOS 70D Tipps und Tricks
Welche Canon EOS 70D Tipps und Tricks bringen am meisten?
Back-Button-Fokus, die AF-Mikrojustierung, das Sucher-Gitter und der Touch-Fokus im Livebild bringen im Alltag den größten Gewinn. Fürs Video kommen der Dual Pixel AF und ein externes Mikrofon dazu.
Wie gut ist die 70D bei wenig Licht?
Aus meinem Test: bis ISO 3.200 mit etwas Rauschreduzierung gut nutzbar, ISO 6.400 fürs Web, ISO 25.600 nur im Notfall.
Kann die Canon EOS 70D 4K filmen?
Nein. Sie nimmt maximal Full HD (1.920 × 1.080) mit bis zu 29p auf.
Lohnt sich der Umstieg von der 60D?
Wenn du Dual Pixel AF, Touchscreen, WLAN oder die 7 Bilder pro Sekunde brauchst, ja. Sonst bleibt die 60D eine gute Kamera.
Welcher Akku passt in die 70D?
Der Canon LP-E6 (7,4 V, 1.800 mAh). Zu neueren Akkuvarianten ist k. A.
Hat die 70D GPS?
Nein, nur WLAN. GPS ist nur über einen externen Empfänger möglich.
Canon EOS 70D offiziell vorgestellt
Update 2:
Nun sind auch die ersten Canon EOS 70D ab sofort lieferbar. Sobald ich auch eine ergattern kann, werde ich einen Testbericht über die 70D verfassen. Hat schon jemand von euch ein Modell ergattern können?
Update 1:
Die Canon EOS 70D kann ab sofort vorbestellt werden. Der Liefertermin wird sich wohl noch etwas hinziehen. Bei Amazon ist vom 25. Oktober 2013 die Rede.
Noch gestern hat es sich um ein Gerücht gehandelt und heute hat Canon endlich die lang erwartete Canon EOS 70D vorgestellt. Aber es ist etwas anders gekommen, als die Gerüchte es verlauten lassen haben. Das besondere und innovative an der EOS 70D ist der Bildsensor. 40,3 Millionen Doppelfotodioden können zur Fokussierung separat genutzt werden oder sie werden für eine optimale Bildqualität gemeinsam genutzt. Der Bildsensor hat demnach doppelt so viele Dioden, wie die Auflösung es mit 20,2 Megapixel andeutet. Der neue Sensor nutzt die weiteren Dioden für eine ruhige und präzise kontinuierliche Scharfstellung. Dual Pixel CMOS AF nennt Canon diese Technologie. Weitere Daten des Sensors bleiben, wie man es bereits von dem Vorgängermodell – der Canon EOS 60D – kennt, gleich: sie besitzt einen APS-C CMOS Bildsensor. Canon gibt den Standard-ISO-Bereich mit 100 bis 12.800 an. Diesen Bereich kann man jedoch aller Voraussicht nach manuell bis ISO 25.600 erweitern. Der wohl spannendste Fakt der Canon 70D wird sein, wie gut sich der neue Bildsensor in seinem Rauschverhalten schlagen wird. An dieser stelle wird sich wohl entscheiden, ob die 70D topp oder ein Flopp ist. Weiterlesen
Canon EOS 70D – aktuelle Gerüchte
Eigentlich halte ich nicht viel von Gerüchten, denn sehr oft werden hier Informationen ohne jegliche Relevanz verbreitet. Auch zur Canon EOS 70D gab es in den vergangenen Monaten immer wieder falsche Informationen. Das dieses Jahr wohl noch eine spannende 70D von Canon präsentiert wird, ist für viele bereits eine Tatsache. Erst in den letzten Tagen haben sich im Internet wieder viele Gerüchte verbreitet, die auf eine kurzfristige Veröffentlichung der Canon 70D schließen lassen. Ich möchte mich auch nicht dazu äußern, wie vertrauenswürdig die Informationen zu dem Nachfolger der Canon EOS 60D sind, sondern vielmehr eine Übersicht, bzw. eine Zusammenfassung zu den aktuellen Informationen aufzeigen. Weiterlesen















































