Lightroom 5 beta ab sofort verfügbar – kostenlos

LR

Lightroom 5 beta gibt es ab sofort kostenlos als Download. Dazu müsst ihr einen kostenlosen Adobe Account haben. Natürlich sollte man Lightroom 5 beta noch nicht produktiv einsetzen, sondern eine separate Datenbank zum testen erstellen. Eine Seriennummer ist dazu nicht nötig.

Lightroom 5 hat die folgenden neuen Features:

  • Verbesserter Reparaturpinsel
  • Automatisches horizontales Ausrichten der Bilder
  • Radialer Filter (dezentrierte Vignettierung)
  • Smart Previews (Bilder ohne RAW-Quelldatei bearbeiten)
  • Verbessertes Fotobuch-Modul
  • Verbessertes Diashow-Modul (Videos und Bilder)
  • Verbesserter Vollbildmodus

…und noch viele weitere kleine Neuerungen. Ich werde in den nächsten Tagen einen Screencast über die neues Features drehen. Dann sehen wir, was sich wirklich getan hat. Bis dahin, viel Spaß beim Testen der Lightroom 5 beta Version!

Ich habe schon mal zwei Screenshots über die wichtigsten Neuerungen gemacht, sieht gut aus:

Ab sofort habe ist auch ein kleines Tutorial zu den Neuerungen verfügbar. Abonniert dazu einfach den Podcast oder schaut euch das Video in dem folgenden Artikel an:
Tutorial – Lightroom 5 beta – Erste Eindrücke und neue Funktionen

Über Kommentare freue ich mich wie immer!

Update 10.06.13:
Ab sofort ist Lightroom 5 final lieferbar und steht zum download bereit.

Tutorial – Bildimport auf dem Mac und in Lightroom 4

Einer der anfälligsten Prozesse für Datenverlust in der digitalen Fotografie ist der Importprozess. Zum einen müssen die Bilder von der Kamera oder der Speicherkarte auf den Computer übertragen werden und zum anderen zuverlässig in Lightroom importiert werden. Eine Fehlerquelle ist das Vorhandensein doppelter Daten. So könnte der Fotograf sich daran gewöhnen, dass Daten immer zweimal vorhanden sind und Daten ohne bedenken löscht, die jedoch einmalig waren. Um diese doppelten Dateien zu vermeiden ist es ratsam, Bilder immer sicher zu verschieben. So hat man jedes Bild genau einmal und man weiß in der Regel genau, wo sich das Bild befindet, denn es ist ja nur einmal vorhanden. Leider bietet Lightroom nicht die Möglichkeit Daten direkt von der Speicherkarte oder der Kamera zu verschieben. Wie ich auf dem Mac und in Lightroom Bilder von der Kamera verschiebe und importiere, zeigt das folgende Tutorial.

Download der AutoImporter-Alias-App

 

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Tutorial – Speicherkarten testen

Jede Speicherkarte – egal ob SDHC, SDXC, Compact Flash etc. – sollte vor der Benutzung überprüft werden, damit Datenverluste minimiert werden können. Nicht selten gibt es Datenträger, auf denen einige Bytes nicht richtig lesbar sind und es dadurch zu unwiederbringlich Bildausfällen kommt. Um dies vorzubeugen gibt es diverse Tools um Speicherkarten vorab zu testen. Unter Windows empfehle ich das Tool H2testw. Unter allen anderen Betriebssystemen gibt es leider kaum Alternativen. Eine javabasierte Lösung habe ich in meinem Tutorial vorgestellt. Diese Anwendung hört auf den Namen Quick Disk Test tool und ist eine sehr gute Alternative. Es können aber auch USB-Sticks und andere Laufwerke, also auch SSD’s und HDD’s überprüft und getestet werden.

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Canon EOS 100D und Canon EOS 700D ab April im Handel

Canon hat heute bekanntgegeben ab April 2013 zwei neue EOS Modelle auszuliefern – die Canon EOS 100D und die Canon EOS 700D. Es ist nicht ganz das, was ich erwartet habe. Anstatt der Canon 100D habe wohl nicht nur ich auf eine Canon EOS 70D gehofft. Von daher ist die Enttäuschung Verwunderung nicht nur von mir relativ groß. Aber schauen wir erst mal, was Canon hier dem DSLR-Einsteiger-Kunden anbietet.

Die Canon EOS 100D ist wohl die unerwartete Neuerung. Sie lässt sich zwischen der Canon EOS 1100D und der Canon EOS-M schieben und ist wohl ein Modell, das den meisten nicht wirklich gefehlt hat. Sie ist kleiner als die 1100D, jedoch nicht preiswerter. Sie soll ab April für etwa 800 € zu haben sein. Technisch bietet sie eine solide Leistung, aber keine wirklichen Neuheiten. 18 Megapixel, APS-C Bildsensor, 3 Zoll Touchscreen, 4 Bilder/ Sekunde,  ISO bis 25.600. Ansonsten hat sie fast alle Features der Canon 650D.

Mir ist wirklich nicht klar, wen Canon mit diesem Modell ansprechen will. Die Canon 650D oder 700D sind schon relativ Weiterlesen

Lightroom 4 Tutorial – Zeitraffer/ Time-Lapse erstellen

Lightroom beinhaltet die Funktion Slideshows/ Diashows zu erstellen. Leider kann Lightroom jedoch von Haus aus keine Zeitraffer oder Time-Lapse Videos erstellen. Die Einzelbilder pro Sekunde sind durch die Vorgaben begrenzt. Jedoch kann man durch Presets, durch externe Vorgaben, Lightroom etwas nachhelfen. Auf der Webseite von LR Time-Lapse von Gunther Wegner kann man sich entsprechende Presets herunterladen. Diese werden einfach in den Lightroom Vorgabenordner hinein kopiert und Lightroom muss einmal neu gestartet werden. Danach die Vorgabe mit der gewünschten Bildrate pro Sekunde auswählen und das Video mit der gleichen Bildrate exportieren. Nach wenigen Minuten erhaltet ihr das fertige Video.

 

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Stockfotografie – Teil II

Nachdem der erste Teil zum Thema Stockfotografie ein wenig unstrukturiert war, möchte ich das in diesem Artikel gerne versuchen zu ändern. Aus didaktischen Gründen fange ich ganz hinten in der Produktionskette an. So kann man wesentlich besser verstehen, warum man die folgenden Ratschläge beachten und wo die Prioritäten liegen sollten.

Wer kauft die Bilder der Microstock-Agenturen?

Junge Geschäftsfrau mit Einkaufswagen und Sparschwein

Benjamin Thorn / pixelio.de

Zunächst ist es wichtig zu wissen, wer denn überhaupt die Zielgruppen der Stock-Agenturen bildet. Die Zielgruppe ist so vielfältig, dass ich hier nicht annähend alle nennen kann. Typische Kunden sind beispielsweise Redaktionen die Microstock-Bilder für Magazine verwenden, Blogger, Gestalter von Werbebroschüren für Unternehmen, Webdesigner und weitere Menschen aus der Marketing- und Designszene. Wichtig ist, dass alle diese Kunden wenig für ein Foto zahlen möchten und keinen besonderen Wert auf Alleinstellungsmerkmale der verwendeten Bilder legen.

Wie werden die meisten Bilder der Stockagenturen verkauft?

Gehen wir mal davon aus, dass der Blogger „Bernd“ ein Bild für seinen Artikel über Fotografinnen Weiterlesen

Erweiterte Videobearbeitung in Lightroom

Lightroom bietet nativ nur wenige Möglichkeiten Videos zu bearbeiten. Ein paar Knöpfe im Bibliotheks-Modul und das war es. Aber durch einen kleinen Umweg lassen sich Videos ähnlich wie Bilder bearbeiten. Hierzu ist es notwendig ein Einzelbild aus dem Video zu erstellen und dieses im Enwicklungs-Modul zu bearbeiten. Die angewendeten Einstellungen können dann auf das Video übernommen werden. Jedoch werden nicht alle Einstellungen im Video sichtbar. Das Folgende Video zeigt im Detail, wie Videos in Lightroom bearbeitet werden können.

 

Nikon D7100 ab März 2013

Bereits am 21.02.2013 hat Nikon die Neuauflage der D7000 in einer Pressemeldung vorgestellt. Das es die Nikon D7100 geben wird war klar. Der Zeitpunkt wurde von Nikon mal wieder so gewählt, dass Canon mit dem Konkurrenzmodell Canon EOS 60D etwas abgeschlagen da steht. Derzeit gibt es noch keine Ankündigung zu einer Canon EOS 70D. 7100 Aus den vergangenen Marketingspielchen zwischen Nikon und Canon könnte man folgern, dass Canon in den nächsten Wochen eine Canon EOS 70D ankündigen wird. Aber wie gesagt, derzeit muss sich die Canon EOS 60D den Vergleich mit der Nikon D7100 stellen.

24,1 Megapixel werden ohne Tiefpassfilter von einem APS-C großen CMOS-Sensor aufgezeichnet. ISO 100 bis 25.600 sind möglich. Nichts was man nicht erwartet hätte. Aber es geht weiter… 51 Autofokusmessfelder – davon 15 Kreuzsensoren – sind schon eine andere Hausnummer. Zum Vergleich, die Canon EOS 60D bietet Weiterlesen

Stockfotografie – Teil I

Ich bin seit über zwei Jahren bei unterschiedlichen Stock-Agenturen – eigentlich Microstock-Agentur angemeldet. Darunter Stock-Agenturen wie Fotolia*, Dreamstime* oder auch iStockphoto*. Meine Erfahrungen sind dabei sehr gemischt. Auch ich habe mir nicht abschließen ein allgemein gültiges Bild machen können. Die Branche befindet sich auch noch heute in einem starken Veränderungsprozess. Ob man Stockagenturen überhaupt nutzen sollte, bedarf es vielmehr einer philosophischen Ansicht.

Stockfotografie

Man muss sich zunächst ein wenig über das Geschäftsmodell der Stockfotografie klar werden. Eigentlich ist es ganz einfach und ich vermute die meisten Leser kennen das Prinzip. Man lädt bei den Agenturen fertig bearbeitete, betitelte und verschlagwortete Bilder hoch. Diese werden dann je nach Bedarf und Qualitätskontrolle der Fotoagenturen durch Menschenhand angenommen oder abgelehnt. Bis dahin hat der Fotograf eine menge Aufwand und genau 0 EUR verdient. Er tritt also in Vorleistung. Erst wenn Bilder verkauft werden wird der Urheber prozentual am Umsatz beteiligt. Es wird also „auf Lager“ fotografiert, sodass eventuell ein Bild von irgendjemanden irgendwann gekauft wird. Wenn ein Bild gekauft wird, geschieht das oft zu einem sehr geringen Preis. Pro Verkauf kann der Fotograf mit Einnahmen von etwa 0,30 bis  Weiterlesen

Apple – zwischen Produktivität und Kritik

Heute möchte ich mich mal einem Thema widmen, das nur indirekt etwas mit der Fotografie zu tun hat. Aber dafür umso mehr in den Medien präsent ist. Apple. Es gibt wohl kaum ein Unternehmen, das in den letzten Jahren dermaßen umstritten ist. In der Öffentlichkeit gibt es meistens nur zwei Gruppen von Menschen: Fanboys und alle anderen.

Apple und die KreativenApple Macbook pro 13 zoll

Der Arbeitsplatz von tendenziell kreativ tätigen Menschen wird wohl meist von einem oder mehreren IT-Geräten geschmückt, welche im kalifornischen Cupertino entworfen wurden. Das ist die Branche, die Apple traditionell bedient. Und Fotografen kann man wohl in die Schublade der Kreativen packen. Jedoch gibt es auch viele, die ein Windows System nutzen. Für diese Nutzer dürfte dieser Artikel noch interessanter seinGanz abseits der Technik ist wohl das Marketing und das Design von Apple daran schuld, dass sich die Kreativen von diesen Produkten angesprochen fühlen. Das Besondere, es soll nur funktionieren und gut aussehen und das „Think different“-Image wirkt wie ein Magnet auf diese Zielgruppe. Hinzu kommt noch Apple’s Preispolitik. Nicht jeder kann Weiterlesen