Nikon D5300 Kit im Test

Nikon D5300 BodyDie Nikon D5300 ist – wer hätte es vermutet – die Nachfolgerin der Nikon D5200 und bietet etwas mehr als nur eine simple Fortentwicklung ihrer Vorgängerin. Obwohl die Auflösung mit 24 Megapixeln gleich hoch geblieben ist, so hat sich doch die Leistung des Bildsensors stark verbessert, nicht zuletzt aufgrund des weggelassenen Tiefpassfilters, der sonst die Bilder etwas weicher wirken lässt. Die wohl zwei interessantesten Neuerungen bestehen aus dem verbautem WLAN-Modul und der GPS-Einheit. Damit weißt du später immer, wo du die Bilder aufgenommen hast und kannst diese fast in jeder gegenwärtigen Bildbearbeitungssoftware auf Karten von Google und Co. anzeigen lassen. Auch deine vollständige Route lässt sich von der Kamera loggen, sodass die Nikon D5300 zum GPS-Tracker wird. Gerade für Menschen die viel unterwegs sind, ist dieses Feature unglaublich sinnvoll. Durch das integrierte WLAN lassen sich Bilder auf andere Geräte übertragen, aber auch die Kamera steuern. Dies geschieht über Apps auf dem Smartphone. Das kann sehr praktisch sein, insofern man diese Funktion auch wirklich benötigt. Weiterlesen

Geschenkideen für den Fotografen

Einen neuen Artikel für Weihnachten 2014 habe ich HIER verfasst.

Nach dem 1. Advent sollte wohl jedem aufgefallen sein, dass Weihnachten vor der Tür steht. Neben den eher erfreulicheren Ereignissen um Weihnachten herum, gehören auch einige tendenziell stressige Themen dazu. Zu den stressigeren Themen gehört oft die Suche nach dem richtigen Weihnachtsgeschenk. Wenn man auf der Suche nach Geschenken für einen mehr oder weniger ambitionierten Fotografen ist, sollte dieser Artikel dem Geschenkesuchenden etwas helfen. Viele Artikel findest du auch bei anderen Händlern, online als auch offline. Nicht desto trotz habe ich alle Artikel zu Amazon verlinkt. Amazon hat in der Vergangenheit immer zuverlässig und pünktlich geliefert und auch die optionale Verpackung des Artikels in Geschenkpapier hat positiven Anklang gefunden. Direkt bei Amazon bestellte Artikel können sogar bis zum 31.01.2014 bei Nichtgefallen zurückgegeben werden. Insgesamt ist der Service bei Amazon kaum schlagbar und auch nach dem Kauf wird man nicht im Stich gelassen. Außerdem würde ich mich sehr freuen, wenn du diese oder auch einen anderen Artikel zum unveränderten Kaufpreis bei Amazon bestellen würdest, denn so unterstützt du diesen Blog mit einer kleinen Provision. Vielen Dank.

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Nikon Df – Puristen-DSLR

Nikon Df frontAlt, neu oder doch etwas dazwischen? Diese Frage stellt sich, wenn man sich die neue Nikon Df, bzw. deren Datenblatt checkt. 16,2 Megapixel auf einen der besten Vollformat-Bildsensoren (FX), die die Welt bislang gesehen hat. Ein unglaublicher Dynamikumfang und ISO 204.800 möglich. Das alles hört sich nach der Nikon D4 an, ist auch so! Jedoch wird das Auge durch das Gehäuse zunächst getäuscht. Man fühlt sich in die Siebziger- oder Achtziger versetzt, wenn man das Gehäuse nur von vorne oder von oben betrachtet. Alle weiteren Gehäuseseiten verraten den Wolf im Retropelz. Die Anschlussdeckel, der große Akkufachdeckel und das Display lassen das Alter dieser DSLR schnell enttarnen. Weiterlesen

Bilder richtig kritisieren

500px BerlinDieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Bildkritik, logischerweise aus der Sicht des Bildbetrachters, aber auch wie seine Kritik beim Fotografen ankommt. Nahezu jeder, der das Internet hinsichtlich der Fotografie nutzt, hat schon andere Bilder bewertet oder seine eigenen Bilder bewerten lassen. Neben den üblichen verdächtigen Bildercommunities, wie flickr oder 500px und den einschlägigen Fotografieforen, haben in den letzten Jahren die sozialen Netzwerke stark hinzugewonnen. Viele nutzen die beiden großen Netzwerke facebook und Google+, wobei Google+ wohl fotografenfreundlicher gestaltet ist, facebook aber mehr Nutzer und somit ein breiteres Publikum anbietet. Die meisten von euch haben wohl schon eine dieser Plattformen genutzt. Selbstverständlich möchte ich dieses Thema gerne etwas fachlicher und fotografischer behandeln und nicht dem Instagram-User Tipps geben, wie er das Bild eines Salates zu bewerten hat. Weiterlesen

Canon EOS 70D vs. 60D – Vergleich und Rauschen

Canon 60D Canon 70D Vergleich FrontDie Canon EOS 70D soll neue Maßstäbe setzen, zumindest was den Bildsensor und dessen neuen Dual Pixel Autofokus betrifft. Auch die Bildqualität und das Rauschen sollen sich im Vergleich zum Vorgängermodell – der Canon EOS 60D – verbessert haben. Für viele die entweder eine EOS 60D besitzen oder über ein anderes kleineres Kamera-Modell verfügen, stellt sich nun natürlich die Frage, ob sich ein Umstieg auf die 70D überhaupt lohnt. Ich habe die Canon 60D seit etwa 2 Jahren in Gebrauch und kann daher selbstverständlich persönlich und subjektiv von den Unterschieden berichten, möchte dies aber durch Gegenüberstellungen etwas objektiver darstellen. Weiterlesen

Canon EOS 70D – kontinuierlicher Autofokus im Test

Canon-EOS-70D-Bildsensor-Autofokus.jpgVor kurzem habe ich mich schon HIER und HIER etwas umfangreicher über die Canon EOS 70D und deren Neuerungen ausgelassen. Einer der interessantesten Features ist das neue Autofokussystem, dass nicht nur mehr Phasen-Autofokussensoren besitzt, sondern auch ein neues Canon-Dual-AF-System verbaut hat. Dadurch kann in Situationen, in denen der Spiegel hochgeklappt ist, die DSLR wesentlich schneller fokussieren. Das ist besonders im Videomodus oder im Liveview sehr nützlich. Technisch wurde der neue Autofokus durch einen vollkommen neuen Bildsensor umgesetzt, auf dem sich Doppeldioden befinden, die zur Fokussierung genutzt werden können. Durch den kapazitiven Touchscreen kann man so während der Videoaufnahme oder dem Livebild durch eine Fingerberührung den Schärfepunkt bestimmen. Ebenso können auch Objekten oder Gesichtern gefolgt werden. Insbesondere mit den Canon STM Objektiven lassen sich so mit einfachsten Mitteln qualitativ sehr hochwertige Videos erstellen. Die Canon STM Objektive unterstützen den kontinuierlichen Autofokus und fokussieren sehr sanft und geräuscharm. Damit kann man schon einen sehr guten Schärfeübergang erzeugen, der einer Schärfeziehvorrichtung (Follow Focus) schon sehr nahe kommen kann. Weiterlesen

Canon EOS 70D im Test

wpid-Canon-EOS-70D-Body-4.jpgDie Canon EOS 70D stellt derzeit das wohl interessanteste Angebot für den ambitionierten Hobbyfotografen dar. Auch Profis dürfen gerne auf die neue 70D als Zweitbody schielen. Die neue Canon bietet heute etwa das, was Vollformat-DSLRs schon vor 4 Jahren konnten, zumindest in Sachen Rauschverhalten. Das dürfte jedoch nur ein Detail sein. Die Canon 70D bietet so sehr viel neues, dass sogar ich, als jahrelanger Canon 60D-Nutzer von den Neuerungen überrascht bin. Fast alles spielt sich unter der Haube der 70D ab. Äußerlich hat sich im Vergleich zu 60D nicht wirklich viel getan. Wenn man beide Kameras nebeneinander stehen hat, muss man schon zweimal hinschauen, um einen Unterschied zu erkennen. Zunächst aber einige Bilder zu dem – wie ich finde – wunderschönen Body der 70D (60D). Es ist meiner Meinung nach keine schönere DSLR auf dem Markt zu finden. Weiterlesen

Canon EOS 100D im Test

Canon EOS 100DNachdem ich bereits meine ersten Eindrücke der Canon EOS 100D geschildert habe, möchte ich im Folgenden mehr auf die technischen Aspekte und das Handling der Canon 100D Kit mit dem Objektiv Canon EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 IS STM in der Praxis eingehen. Eines möchte ich aber schon jetzt vorweg nehmen. Die EOS 100D ist ein vollwertige DSLR, die klasse Bilder macht. Viele semiprofessionelle DSLR’s bieten nicht mehr „Bildleistung“ als die 100D. Darüber hinaus bietet die kleine Canon aber auch viele Features und Automatiken für den Einsteiger, die auch den fortgeschrittenen Amateur oder auch Profi nicht stören. Alle denkbaren manuellen Features einer DSLR besitzt die 100D. Somit sind grundsätzlich alle Möglichkeiten gegeben, die auch eine Canon 7D oder auch eine Canon 60D bietet. Bei einer schon lange erwarteten EOS 70D könnte sich das aber schnell ändern. Gegenwärtig aber, bieten auch die einstelligen Canon’s mit APS-C Bildsensor keine bildtechnischen Vorteile. Weiterlesen

Sony DSC-RX100 II im Test

wpid-MG_2018.jpgDie Sony Cyber-shot DSC-RX100 II oder auch Mark II oder MkII bezeichnet, ist eine überarbeitete Neuauflage der RX100. Das neue Modell unterscheidet sich von der Vorgängerin durch einen überarbeiteten besseren Bildsensor und einem praktischen Klappdisplay. Für eine sehr kompakte Kamera bietet die RX100 eine grandiose Leistung. Das ist wirklich selten in dieser Kameraklasse. Abgesehen vom Sony Bedienkonzept, was mir leider nicht sehr liegt, ist die RX100 gleich auf mit Konkurrenzmodellen, wie etwa der Canon G1 X, zumindest in Sachen Bildqualität. Fotografen lieben es offenblendig zu arbeiten. Die RX100 bietet eine hervorragende Offenblende von 1.8, zumindest im Weitwinkelbereich. Wie sich der neue Bildsensor und das lichtstarke Objektiv in der Praxis machen, könnt ihr im Folgenden mit vielen Bildbeispielen sehen. Zuvor aber noch einige – nicht ganz unwichtige – technische Daten: Weiterlesen

Adobe Photoshop Elements 12 verfügbar

PSE 12 CoverAdobe Photoshop Elements und Premiere Elements sind ab sofort in der Version 12 verfügbar. Unlängst hat Adobe die Elements-Produkte der Version 11 zu einem rabattiertem Preis angeboten, darüber habe ich auch berichtet. Die Vollversion von Photoshop Elements 12 gibt es derzeit für knapp 100 € und ein Upgrade für etwa 80 €. Erfahrungsgemäß werden die Preise noch etwas sinken, aber nicht wirklich viel. Von einem anstehendem Sonderangebot ist gegenwärtig leider nicht auszugehen, da Adobe dies in der Regel nur dann anbietet, wenn eine neue Version bereits ansteht. Eingehen möchte ich in diesem Artikel nur auf die neuen Funktionen in Photoshop Elements.

Nun aber zu den Neuerungen. Dazu gehören eine neue Tonwertkorrektur, die zwar automatisch aber auch lernfähig sein soll. So kann der Nutzer das Ergebnis selbstverständlich nachträglich ändern, woraus wiederum die Software lernen soll, um zukünftig die Automatiken dem individuellen Vorlieben des Nutzers genauer zu entsprechen. Ich – und wohl auch viele von euch – nutzen Automatik-Funktionen eher selten, sodass jedes Bild den eigenen persönlichen Stil erhält. Viele nutzen jedoch Presets z.B. in Lightroom. Wenn Adobe nun einen Mittelweg zwischen grober automatischer Anpassung und eine Anlehnung an bereits verwendete Stile verwendet, so finde ich diesen Ansatz durchaus interessant. Zumal ich mich immer öfter dabei ertappe, in Lightroom die automatischen Tonwerte zu benutzen um zu sehen, wie ein Bild technisch objektiver wird. Immer häufiger lehne ich meine spätere Bearbeitung an diesen automatischen Vorgaben an. Aber hier hat wohl jeder seine eigenen Methoden. Weiterlesen