Dynamikumfang-Vergleich: Canon EOS 6D vs. 70D vs. 500D

Canon EOS 1200D BildsensorVon Einsteigern ignoriert und von Profis geschätzt – dass ist der Dynamikumfang oder auch Dynamic Range einer Kamera. Nachdem das Bildrauschen der Sensoren immer weniger geworden ist und sich auch die Megapixel bei den meisten DSLR-Kameras bei ca. 22 MP eingependelt haben, könnte man sich fragen, wo sich denn überhaupt noch Unterschiede zwischen den Bildsensoren befinden. Neben den zuvor genannten klassischen technische Daten eines Bildsensors, ist der Dynamikumfang einer der wichtigsten Faktoren. Umso mehr man sich mit der Fotografie und der RAW-BIldbearbeitung auseinandersetzt, umso wichtiger wird die Dynamik. Der Dynamikumfang wird in Blendenstufen gemessen. Je mehr Blendenstufen eine Kamera mit nur einem RAW-Bild aufnehmen kann, umso besser. Weiterlesen

Graufilter-Vergleich: Haida Slim vs. B&W F-Pro vs. NiSi ND1000

Jetty 3Bis vor einigen Jahren waren Filter noch unverzichtbare Werkzeuge für den Fotografen. Heutzutage benutzt man eher selten Filter. Zu viel lässt sich in Lightroom & Co. später hinzufügen. Neben einem Polarisationsfilter, um Spiegelungen zu reduzieren, verwende ich nur noch einen ND-Filter. Der Neutraldichtefilter oder auch Graufilter soll das Bild grundsätzlich nicht beeinflussen. Seine Aufgabe besteht lediglich darin Licht zu schlucken, wie eine Sonnenbrille. Er soll das Bild nicht verändern, nicht bläulicher oder rötliche machen. Er soll lediglich die Belichtungszeit verlängern. Ganz einfache Graufilter beginnen preislich bei etwa 20 – 30 €. Wenn man mehr ausgeben will, ist man auch schnell bei 200 €. Die Frage die diesem Artikel zugrunde liegt ist: lohnen sich teure Graufilter wirklich oder reicht ein 30 € ND-Filter vollkommen aus und wo sind ggf. die Unterschiede?

Zwischenzeitlich habe ich ebenso HIER einen Vergleich zwischen mehreren Polfiltern erstellt.

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Canon EOS 1200D im Test

Canon EOS 1200D BodyErst vor wenigen Wochen hat Canon die Nachfolgerin der 1100D vorgestellt: die Canon EOS 1200D. Die Neuerungen gegenüber der Vorgängerin hören sich innovativer an, als sie sein sollten. So vermutet man zumindest, wenn man die Datenblätter vergleicht. Kurz nach der Vorstellung der 1200D, habe ich bereits HIER einige Unterschiede erläutert. Die vierstelligen DSLR’s von Canon bilden die günstigste Einstiegsmöglichkeit in die spiegelklappende Welt. Darum habe ich in diesem Bericht auch einige Dinge erläutert, die dem einen oder anderen Leser schon bekannt sein könnten, dem Einsteiger aber bestimmt hilfreich sind. Vorweg sei aber noch erwähnt, das die Canon EOS 1200D keine besonders innovative Spiegelreflexkamera ist. Sie wurde sogar etwas künstlich herabgesetzt und bietet lediglich Dinge, die andere Kameras schon seit vielen Jahren besitzen. Nichtsdestotrotz ist die EOS 1200D eine ausgezeichnete Einstiegs-Spiegelreflexkamera, die alle Optionen bietet, die auch ein erfahrener Fotograf benötigt. Weiterlesen

Cuxhaven im Winter

EbbDie Überschrift täuscht ein wenig. Obwohl wir uns noch Winter befinden und eigentlich Schnee liegen sollte, hatten wir letzten Sonntag ein perfektes Mai-Wetter. Besser kann das Wetter kaum sein, um einen ausgiebigen Sonntagsausflug zu machen. Gesagt, getan. Das Ziel: Cuxhaven. Gegen 11 Uhr hat dann die Wattwanderung vom Stadtteil Duhnen aus begonnen. Zur Mittagszeit stiegen die Temperaturen bis auf 19°C an. Bei etwa 20-40 km/h Windgeschwindigkeit wurde es selbst in einer dünnen Regenjacke schnell zu warm. Und das Anfang März an der Nordsee. Das haben selbst die älteren „Eingeborenen“ so noch nicht erlebt. Dazu ein unglaublich tiefblauer Himmel. Nur am Horizont war es etwas diesig bei einer Sichtweite von etwa 20 km. Teilweise hingen die gleichen unglaublichen Wolkenformationen Stunden an der gleichen stelle, auch das habe ich nicht oft erlebt.

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Canon EOS 6D oder 70D? – Teil II

Die ist die Fortsetzung des ersten Teils zur Canon EOS 6D und 70D und beschäftigt sich mit den Unterschieden hinsichtlich der Schärfentiefe und der Bildqualität mit einem abschließendem und hoffentlich hilfreichem Fazit.

Schärfentiefe

Ein weiterer großer Aspekt, warum so viele Fotografen auf das Vollformat schwören, ist die geringe Schärfentiefe oder auch Tiefenschärfe. Auch hier spielt der Crop- oder Formatfaktor wieder eine große Rolle. Wir haben bereits gelernt, dass ein 50mm Objektiv an einer Canon 70D 80mm entsprechen. Fotografiere ich eine Person aus 3 Metern Entfernung mit einem 50mm Objektiv auf beiden Kameras bei Blende 1.8, so erziele ich mit der 70D eine Aufnahme mit 80mm und einer Blende von etwa 2.9, natürlich wieder aus Sicht des Kleinbildformats. Im Umkehrschluss benötigt auf der 70D ein ca. 31mm Objektiv mit Blende 1.1, um die 50 mm F/1.8 an der Canon 6D nachzuahmen. Das sind natürlich alles rechnerische theoretische Werte ohne Berücksichtigung des Beugungseffektes. Jedoch reicht dieses Grundverständnis aus, um einen ungefähren Anhaltspunkt zu ermitteln, wie sich Objektive am Vollformat oder an der Crop-Kamera verhalten. Berechnung der Blende:
Blende 2.0 KB (6D) x 1,6 Cropfaktor = Blende 3.2 am Crop (70D) Weiterlesen

eBook: Das Einmaleins der Fotografie: 4. Auflage März 2014

In den letzten Wochen habe ich mein eBook für Einsteiger nochmal komplett überarbeitet. Neben diversen Ergänzungen und Korrekturen habe ich auch alle Bilder erneuert und größtenteils exklusiv für dieses Buch erstellt. Für all diejenigen, die das eBook bereits im Apple iBookstore oder im Amazon Kindle-Store gekauft haben, gibt es dieses Update selbstverständlich gratis. Für 0,99 € gibt es derzeit kaum vergleichbare Bücher für den Neuling, der sich etwas mehr mit der Technik der Fotografie beschäftigen möchte.

Das Einmaleins der Fotografie - Alexander Steinhof

Das Einmaleins der Fotografie - Alexander Steinhof

Last Summer

…und immer mal wieder an den letzten Sommer denken…

Was darf man fotografieren und was nicht?

Block A - Concentration Camp Buchenwald

Zunächst möchte ich das Thema dieses Artikels ein wenig eingrenzen. Ich möchte mich heute nicht mit den rechtlichen Themen der Fotografie beschäftigen, sondern vielmehr auf ethische und moralische Aspekte eingehen. Was darf ich fotografieren und was nicht? Wo setze ich meine persönlichen Grenzen und darf ich die Grenzen anderer Fotografen einschränken? Jeder der viel fotografiert ist mit Sicherheit schon mal an dem Punkt angelangt, dass er sich selbst fragen musste, ob er nun ein Foto machen sollte oder nicht. Ich bin diesbezüglich tendenziell etwas zögerlich und wie ich von anderen erfahren habe, geht es mir da nicht alleine so. Was hält uns also nun davon ab von gewissen Szenen Fotos zu machen?

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Lightroom Tutorial – Aufhellen und Abdunkeln

lightroom-icon-lrIn diesem Screencast zeige ich dir in Adobe Photoshop Lightroom 5, wie ich aus einem Bild mit vielen dunklen und hellen Bildbereichen ein ausgewogenes belichtetes Bild erstelle. Dem hellen Himmel habe ich etwas an Helligkeit, bzw. Belichtung entzogen und den unteren dunkleren Bildbereichen – den Tiefen – habe ich einiges an Helligkeit hinzugefügt. Im Ergebnis erhält man ein Bild aus einer RAW-Datei, dass gut und gleichmäßig belichtet wirkt und es kaum Bildbereiche gibt, in denen keine Strukturen mehr erkennbar sind. Selbst die Sonne mit Ihren Strahlen ist noch verhältnismäßig detailreich erkennbar. Weiterlesen

Lightroom Tutorial – Stadtlandschaft mit Sonnenuntergang

lightroom-icon-lrIn diesem Screencast zeige ich dir in Adobe Photoshop Lightroom 5, wie ich ein mittelmäßiges verrauschtes Bild in eine ansehnliche leuchtende und nicht verrauschte Stadtsilhouette verwandele. Die Aufnahme wurde mit einer Canon EOS 60D bei ISO 5.000 gemacht. Damit der Verlust von Bilddetails durch das starke Entrauschen nicht weiter zum tragen kommt, habe ich mich für eine Silhouette entschieden, indem der Vordergrund nur schwarz mit wenigen Lichtern unauffällig sein soll und das Augenmerk des Betrachters auf den Fernsehturm in Berlin und auf den Himmel mit den fantastischen Farben gelenkt wird. Weiterlesen